Airbus: Der Konzern ist vorsichtig mit Äußerungen über die Konkurrenz.

Verhältnis FAA und EasaAirbus sorgt sich wegen Boeing-737-Max-Krise

Das Grounding von Boeings 737 Max und die Ermittlungen beobachtet man auch bei Airbus mit Sorge. Der Geschäftsführer fürchtet eine Entfremdung der Zertifizierungsbehörden.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Airbus hat sich mit jeglichen Kommentaren in der Causa 737 Max bisher zurückgehalten. Denn wenn der Wettbewerber eine Krise erlebt, ist Schadenfreude oder schlechtes Gerede fehl am Platz. Dennoch hat sich Geschäftsführer Guillaume Faury nun zum Thema geäußert – wenn auch zurückhaltend. Gegenüber Analysten sagte der Manager zwar, dass Airbus lediglich beobachtend am Geschehen teilnehme und es noch zu früh sei, um Rückschlüsse zu ziehen. Doch er sorge sich auch um mögliche Auswirkungen auf Airbus' Geschäft.

Um die Ermittlungen herum sei inzwischen eine große Anspannung entstanden. «Wir sehen, dass im Blick auf viele Themen eine große Besorgnis herrscht», so Faury. Man sehe kritische Blicke auf viele Dinge und von vielerorts her. Vor allem macht man sich bei Airbus aber offenbar Sorgen um die Beziehung zwischen der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA und der europäischen Easa.

Kritik an der FAA

«Die Zusammenarbeit von Easa und FAA bietet schon immer eine starke Basis für die ganze Branche», so Faury. Man hoffe sehr, dass die Ereignisse rund um die 737 Max keine mittel- bis langfristige Entfremdung der Behörden zur Folge habe. Immerhin seien es die beiden wichtigsten Zertifizierungsbehörden der Welt. Zuvor hatte bereits Faurys Vorgänger Tom Enders gesagt, er vermute, dass die FAA nicht ohne einen Imageschaden aus der Sache herauskommen dürfte. Denn an der Zertifizierungspraxis der Behörde wurde im Laufe der Ermittlungen immer wieder Kritik laut.

Zur Frage, ob Airbus aufgrund von Boeings Problemen mehr Kundeninteresse am 737-Max-Konkurrenten A320 Neo feststelle, sagte Faury nur: «Der A320 Neo ist der A320 Neo und die 737 Max ist die 737 Max.» Die Nachfrage nach dem A320 Neo sei schon immer groß gewesen und das sei sie auch weiter.

Mehr zum Thema

Boeing 737 Max: Bis sie wieder abhebt, wird noch einige Zeit vergehen.

Verließ sich die FAA zu sehr auf Boeing?

Boeing 737 Max von Flydubai: Darf nicht abheben.

Wechselt Flydubai von Boeing 737 Max auf Airbus A320?

Boeing: Änderungen in der Rechtsabteilung.

Boeing wappnet sich für 737-Max-Klagen

ticker-airbus-konzern-

Airbus signalisiert Gesprächsbereitschaft nach anhaltenden Streiks in Spanien

Video

Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
skytraders airbus a319 antarktis 01
Ein Airbus A319 hat einen Notfallpatienten von einer Station in der Antarktis abgeholt. Die Kopilotin sagt, man sei den Grenzen der Leistungsfähigkeit des Flugzeuges nahe gekommen.
Timo Nowack
Timo Nowack
boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack