Airbus ACJ 320 Neo (hier beim Erstflug 2018): Ein Exemplar wurde im Mai bestellt.

Ein ACJ320Airbus mit nur einer neuen Order im Mai

Schlappes Geschäft im Monat vor der traditionell auftragsreichen Luftfahrtmesse in Paris: Airbus kam auch im Mai bei den neuen Orders nicht wirklich vom Fleck.

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Die Krise der Boeing 737 Max führt offenbar weiterhin nicht zu höheren Verkaufszahlen beim Konkurrenten Airbus.  Für Mai weist der europäische Flugzeugbauer in seiner Order-Übersicht nur eine einzige neue Bestellung aus:. Ein nicht genannter Kunde hat einen ACJ 320 Neo Businessjet-Version bestellt.

Positiv für Airbus: Annullierungen musste der Hersteller im Mai nicht hinnehmen. Damit stehen die Nettobestellungen - also neue Bestellungen minus Annullierungen - im Jahr 2019 nun bei minus 57, nachdem es Ende April noch minus 58 gewesen waren. Allerdings ist zu vermuten, dass im Juni noch zehn Airbus A220 aus dem Orderbuch fallen, welche die schwedische Braathens Regional Aviation nicht mehr haben will. Ende Mai war die Bestellung noch aufgeführt worden.

Warten auf Le Bourget

Konkurrent Boeing hat für den Mai noch keine Zahlen ausgewiesen. Für beide Hersteller gilt jedoch: Die großen Orders werden sie wohl publikumswirksam Mitte Juni bei der Pariser Luftfahrtmesse in Le Bourget verkünden. Dann wird sich zeigen, ob Boeing wieder Bestellungen für die noch immer gegroundete 737 Max präsentierten kann und ob Airbus doch noch von der Schwäche des Konkurrenten profitiert.

Bei den Auslieferungen kam Airbus im Mai derweil auf 81 Flugzeuge. Diese teilten sich auf in vier A220, 57 Jets der A320-Familie (47 davon Neos), fünf A330 (drei davon Neos) und 13 A350 und zwei A380. Diese Flugzeuge gingen an 49 verschiedene Kunden.

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