Airbus A380: Der blinde Fleck ist über und neben dem Cockpit.

Idee von AirbusA380 mit Panoramasicht

Beim Airbus A380 gibt es eine Art blinden Fleck. Nun hat der Hersteller eine wirklich großartige Idee, was man mit ihm anstellen könnte.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Es wäre eine Zusatzgebühr, die wohl so mancher Luftfahrtfan gerne zahlen würde. Im Airbus A380 könnten möglicherweise Panoramasitze eingebaut werden, von denen aus man eine Rundumsicht in den Himmel hat. Was nach Science Fiction klingt, wird bei Airbus offenbar tatsächlich diskutiert, wie der Technikblog Crikey berichtet.

Denn der Bereich des Superjumbos, die sich direkt über und seitlich des Cockpits befindet, ist momentan so etwas wie ein blinder Fleck – es gibt keine Fenster. Lösen will man das Problem nicht, indem man echt Fenster einbaut, sondern mit hochauflösender Videotechnik. So würde den Passagieren der Eindruck entstehen, dass die Wände des Fliegers transparent sind, in Wahrheit sehen sie aber nur über Bildschirme, was draußen los ist.

Schon in wenigen Jahren einbaubar

Die Technik dafür gäbe es bereits, berichtet Airbus' Vize-Chefingenieur Charles Champion anlässlich des Airbus Innovation Days. Schon in wenigen Jahren ließe sich die Technik umsetzen. Passagiere hätten dann fast dieselbe Aussicht wie die Piloten im Cockpit – wenn nicht sogar eine bessere.

Der Name den Airbus für das Projekt gewählt hat: Sky Terrace. Vier bis sechs Premium-Sitze würden in diese Sektion passen. Der fensterlose Ort wird momentan von Airlines auf verschiedene Weisen genutzt: Emirates hat dort die Spa-Duschen, welche Erste-Klasse-Reisenden zur Verfügung stehen, Etihad will in dem Bereich die Mehr-Zimmer-Suite The Residence einbauen. Die hat momentan noch einen fensterlosen Schlafbereich.

Im A380 wie unter freiem Himmel

Wenn die Technik allerdings tatsächlich marktreif wird, dann könnte Champion sich gut vorstellen, dass bereits innerhalb der nächsten zehn Jahre auch Etihad-Passagiere nur einen Schalter drücken müssen und dann den Eindruck haben, unter freiem Himmel zu schlafen.

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 von Global Airlines auf einem Foto aus dem Jahr 2025: War schon lange nicht mehr in der Luft.

Neuer Ärger für Global Airlines: Gläubigerin beantragt Liquidation

Airbus A380 von Qantas: Nicht mehr so lange unterwegs wie gedacht.

Qantas schickt den Airbus A380 vier Jahre früher in Rente – während andere länger an ihm festhalten

Der Airbus A380 im Flightlab-Design beim tiefen Überflug: Ein Triebwerk wird ausgetauscht werden.

Airbus A380 präsentiert seine neue Lackierung bei tiefem Überflug - bevor er seine neue Aufgabe übernimmt

Die vergessene Lampe im Flügel: Der Airbus A380 von Qantas absolvierte mit ihr zwei Flüge.

Airbus A380 von Qantas fliegt zwei Tage mit vergessener Lampe im Flügel

Video

Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.
Eigentlich könnten sie noch Jahrzehnte fliegen. Trotzdem werden derzeit auffällig viele junge Airbus A220, A320 Neo und Boeing 737 Max zerlegt. Warum?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies