Airbus A380: Der blinde Fleck ist über und neben dem Cockpit.

Idee von AirbusA380 mit Panoramasicht

Beim Airbus A380 gibt es eine Art blinden Fleck. Nun hat der Hersteller eine wirklich großartige Idee, was man mit ihm anstellen könnte.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Es wäre eine Zusatzgebühr, die wohl so mancher Luftfahrtfan gerne zahlen würde. Im Airbus A380 könnten möglicherweise Panoramasitze eingebaut werden, von denen aus man eine Rundumsicht in den Himmel hat. Was nach Science Fiction klingt, wird bei Airbus offenbar tatsächlich diskutiert, wie der Technikblog Crikey berichtet.

Denn der Bereich des Superjumbos, die sich direkt über und seitlich des Cockpits befindet, ist momentan so etwas wie ein blinder Fleck – es gibt keine Fenster. Lösen will man das Problem nicht, indem man echt Fenster einbaut, sondern mit hochauflösender Videotechnik. So würde den Passagieren der Eindruck entstehen, dass die Wände des Fliegers transparent sind, in Wahrheit sehen sie aber nur über Bildschirme, was draußen los ist.

Schon in wenigen Jahren einbaubar

Die Technik dafür gäbe es bereits, berichtet Airbus' Vize-Chefingenieur Charles Champion anlässlich des Airbus Innovation Days. Schon in wenigen Jahren ließe sich die Technik umsetzen. Passagiere hätten dann fast dieselbe Aussicht wie die Piloten im Cockpit – wenn nicht sogar eine bessere.

Der Name den Airbus für das Projekt gewählt hat: Sky Terrace. Vier bis sechs Premium-Sitze würden in diese Sektion passen. Der fensterlose Ort wird momentan von Airlines auf verschiedene Weisen genutzt: Emirates hat dort die Spa-Duschen, welche Erste-Klasse-Reisenden zur Verfügung stehen, Etihad will in dem Bereich die Mehr-Zimmer-Suite The Residence einbauen. Die hat momentan noch einen fensterlosen Schlafbereich.

Im A380 wie unter freiem Himmel

Wenn die Technik allerdings tatsächlich marktreif wird, dann könnte Champion sich gut vorstellen, dass bereits innerhalb der nächsten zehn Jahre auch Etihad-Passagiere nur einen Schalter drücken müssen und dann den Eindruck haben, unter freiem Himmel zu schlafen.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Emirates: In China mussten jetzt 373 Reisende eine ganze Nacht im Superjumbo aushalten.

Emirates-Passagiere müssen eine Nacht im Airbus A380 ausharren

Der Airbus A380 von Global Airlines: Soll vor Jahresende wider fliegen.

Global Airlines will weiteres Flugzeug - und die Malediven ansteuern

Airbus A380 von Emirates: 15 der Superjumbos der Fluglinie müssen zur Detail-Inspektion.

Airbus A380 von Emirates und Qantas müssen schnell zur Flügelinspektion

Airbus A380 von Qatar Airways: Zurück im Einsatz.

Qatar Airways fliegt wieder mit dem Airbus A380 - aber nur mit halb so vielen wie vor dem Iran-Krieg

Video

de haviland dh88 comet g acss
Sie wurde 1934 gebaut und gewann ein legendäres Luftrennen. Nun ist die einzige noch flugfähige de Havilland DH.88 Comet der Welt bei der Flugschau schwer beschädigt worden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Start der Boeing 787 von Vietnam Airlines aus Passagiersicht: Deutlich über das Pistenende in München hinaus.
Neue Aufnahmen zeigen das ganze Ausmaß des Zwischenfalls mit einer Boeing 787 von Vietnam Airlines in München. Sie rollte beim Start rund 120 Meter über das Pistenende hinaus, bevor sie abhob. Auch deuten Berichte darauf hin, dass die Bremsen aktiviert waren.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin