Airbus A380: Die Tüpren pfeifen und vibrieren.

Ärger für Airbus und Emirates und Co.Türen des A380 machen Probleme

Der europäische Flugzeugbauer muss gemäß einem Medienbericht die Türen diverser Airbus A380 austauschen. Sie machen im Flug Probleme.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Diverse Fluggesellschaften haben sich offenbar bei Airbus beklagt, unter ihnen auch die Großkundin Emirates. Das schreibt die französische Wirtschaftszeitung La Tribune unter Bezugnahme auf verschiedene, übereinstimmende Stimmen aus der Branche. Die Airlines verlangten die Auswechselung gewisser Türen ihrer A380. «Sie vibrieren, sie machen Geräusche», so ein Insider zum Blatt. Konkret sollen offenbar bislang 37 fehlerhafte Türen gefunden worden sein.

Airbus bestätigte La Tribune, dass man die Betreiber im Januar und März bezüglich der Angelegenheit informiert habe. Es gebe aber kein Sicherheitsproblem. Für die Fluglinien ist es dennoch ein Ärger. Denn ihre A380 müssen für die Reparatur in den kommenden Monaten einmal einige Tage stillgelegt werden. Bei Airbus selbst führt das Türen-Problem zu Zusatzkosten.

Ungeplante Landung in Baku wegen Türe

In den letzten Monaten gab es wiederholt kleinere Zwischenfälle mit den Türen von A380. Im Februar 2013 kam es bei einem Superjumbo von Emirates auf dem Flug von Bangkok nach Hongkong zu einem starken Pfeifgeräusch. Es habe von einer «kleinen Differenz zwischen Türrahmen und Dämmung» hergerührt, bestätigte die Airline damals und kündigte eine Untersuchung zusammen mit Airbus an. Vergangenen März passierte dasselbe auf einem Flug von Dubai nach Singapur. Der A380 musste wegen der defekten Tür umkehren.

Bekanntester Fall ist indes der des A380 von Singapore Airlines. Vergangenen Januar hätte die Maschine die Passagiere eigentlich von London nach Singapur fliegen sollen. Doch sie musste in Baku landen. Zuvor war es zu einem Druckabfall gekommen und die Sauerstoffmasken waren von der Decke gefallen. Als Ursache wurde eine Türe auf dem Hauptdeck ausgemacht, die ein kleines Leck hatte.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Emirates: Mit riesigem Abstand die größte Betreiberin.

Emirates-Präsident Tim Clark: Was Airbus für einen A380 Neo gebraucht hätte

ticker-airbus-a380

F-WWOW: Erster Airbus A380 absolviert weiteren Testflug

Beschädigter Reifen, spuren und zerstörte Lampen: Ein Airbus A380 von Lufthansa setzte in München zu früh auf.

Sieben Reifen kaputt, drei Lichter zerstört: Warum Lufthansas Airbus A380 vor der Piste landete

Airbus A380 mit Triebwerken von Engine Alliance: Problem mit einer Dichtung.

FAA schickt Airbus-A380-Triebwerke in die Werkstatt

Video

Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Bildschirmfoto 2026-11-04 um 125453
Ein Learjet 60 stürzte fast senkrecht auf eine Straße in Florida, neun Menschen starben. Jetzt wurden Teile des Höhenruders gefunden - bis zu 6,1 Kilometer vom Wrack entfernt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
learjet absturz florida 01
Die US-Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat sich zum tödlichen Absturz des Bombardier Learjet 60 in Florida geäußert. Das sind die Erkenntnisse über die letzten Minuten des Unglücksfluges, der in ein Wohngebiet stürzte.
Timo Nowack
Timo Nowack