Airbus A380: Die Tüpren pfeifen und vibrieren.

Ärger für Airbus und Emirates und Co.Türen des A380 machen Probleme

Der europäische Flugzeugbauer muss gemäß einem Medienbericht die Türen diverser Airbus A380 austauschen. Sie machen im Flug Probleme.

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Diverse Fluggesellschaften haben sich offenbar bei Airbus beklagt, unter ihnen auch die Großkundin Emirates. Das schreibt die französische Wirtschaftszeitung La Tribune unter Bezugnahme auf verschiedene, übereinstimmende Stimmen aus der Branche. Die Airlines verlangten die Auswechselung gewisser Türen ihrer A380. «Sie vibrieren, sie machen Geräusche», so ein Insider zum Blatt. Konkret sollen offenbar bislang 37 fehlerhafte Türen gefunden worden sein.

Airbus bestätigte La Tribune, dass man die Betreiber im Januar und März bezüglich der Angelegenheit informiert habe. Es gebe aber kein Sicherheitsproblem. Für die Fluglinien ist es dennoch ein Ärger. Denn ihre A380 müssen für die Reparatur in den kommenden Monaten einmal einige Tage stillgelegt werden. Bei Airbus selbst führt das Türen-Problem zu Zusatzkosten.

Ungeplante Landung in Baku wegen Türe

In den letzten Monaten gab es wiederholt kleinere Zwischenfälle mit den Türen von A380. Im Februar 2013 kam es bei einem Superjumbo von Emirates auf dem Flug von Bangkok nach Hongkong zu einem starken Pfeifgeräusch. Es habe von einer «kleinen Differenz zwischen Türrahmen und Dämmung» hergerührt, bestätigte die Airline damals und kündigte eine Untersuchung zusammen mit Airbus an. Vergangenen März passierte dasselbe auf einem Flug von Dubai nach Singapur. Der A380 musste wegen der defekten Tür umkehren.

Bekanntester Fall ist indes der des A380 von Singapore Airlines. Vergangenen Januar hätte die Maschine die Passagiere eigentlich von London nach Singapur fliegen sollen. Doch sie musste in Baku landen. Zuvor war es zu einem Druckabfall gekommen und die Sauerstoffmasken waren von der Decke gefallen. Als Ursache wurde eine Türe auf dem Hauptdeck ausgemacht, die ein kleines Leck hatte.

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