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Bombenalarm auf Flug Genf - Beirut

Kampfjets eskortieren Airbus

Nach dem Start in Genf alarmierten die Schweizer Behörden die Crew eines Airbus A320 von Middle East Airlines. Kampfjets begleiteten den Jet nach Rom.

MEA

Airbus A320 von Middle East Airlines: Außerplanmässig in Rom gelandet.

Für die 118 Passagiere auf Flug ME214 von Middle Eastern Airlines vom Sonntag (14. September) war es wohl ein ziemlich überraschender Anblick. Plötzlich tauchten neben ihrem Airbus A320 zwei italienische Kampfjets auf. Diese eskortierten den in Genf gestarteten Flieger zu einer außerplanmäßigen Landung in Rom. Am Boden begleiteten Sicherheitskräfte das Flugzeug von MEA zur Parkposition und umstellten es.

Die Kampfjets hatten bis dahin weiter über dem Flughafen Fiumicino gekreist, berichten italienische Medien. Der Grund für die Aufregung: Es hatte einen Bombenalarm gegeben. Nach einer Inspektion des Fliegers durch Spezialkräfte wurde allerdings keine Bombe an Bord gefunden, heißt es weiter.

Passagier hatte den Flug nicht angetreten

Middle Eastern Airlines hat die Meldung inzwischen in einer Mitteilung bestätigt. Ein Passagier, dem bereits die Bordkarte ausgestellt worden war, hatte den Flug nicht angetreten. Das habe man erst später bemerkt, als Schweizer Behörden die Crew alarmiert hatten. Der Pilot habe sich daraufhin entschlossen, eine Sicherheitslandung einzuleiten, heisst es weiter.

Am Flughafen Fiumicino kam es wegen des Zwischenfalls am Sonntag zu Verspätungen von durchschnittlich einer Stunde.



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