B737Max: Das Programm kommt gut voran

B737Max: Früher fertig als geplant

Bei neuen Jets ist diese Nachricht wirklich ungewöhnlich. Keine Verspätung, sondern einen früheren Start der B737Max kündigt Boeing nun an.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Schon länger gab sich der amerikanische Flugzeugbauer sehr optimistisch, was die Entwicklung der B737Max angeht. Das Programm für die Neuversion des Kassenschlagers laufe hervorragend, bestätigt Boeing nun. «Wir haben alle technischen Risiken ausgeschlossen und kommen mit der Entwicklung schneller voran als gedacht», erklärte Scott Fancher, Vizepräsident der Entwicklungssparte bei der Luftfahrtmesse im Pariser Vorort Le Bourget. Man werde daher den ersten der neuen Flieger früher ausliefern als geplant. Statt im vierten soll Erstkunde Southwest die erste B737 Max 8 bereits im dritten Quartal 2017 erhalten – mindestens drei Monate früher als geplant also.

Das ist eine ungewöhnliche Nachricht. In der Regel haben die Flugzeugbauer Probleme, bei neuen Modellen den vorgegebenen Takt einzuhalten. So verspätete sich etwa zuletzt Boeings Dreamliner um rund drei Jahre. Mit der früheren Auslieferung macht Boeing wichtige Zeit gut im Kampf gegen Airbus' Konkurrenten A320neo – auch wenn dieser immer noch deutlich früher auf den Markt kommt. Geplant ist für den effizienten Mittelstreckenflieger der Europäer Oktober 2015 als Auslieferungstermin.

Noch schlägt sich Airbus besser

Der europäische Konkurrent schlägt sich aber immer noch besser, was Bestellungen angeht. 2245 feste Order zog der A320neo bisher an Land, die B737Max schaffte es auf 1406. Auch bei der Pariser Luftfahrtmesse triumphierte bisher der neue A320. 120 feste Bestellungen stehen 30 festen Orders für die B737 gegenüber. Beide Flieger sollen mit neuem Design und besseren Triebwerken günstiger zu betreiben sein.

Joe Ozimek, Marketing-Vizechef bei Boeing, warb daher noch einmal kräftig für seinen Flieger. Die B737Max werde der beste Mittelstreckenflieger seiner Klasse sein. «Wir wissen, dass sie acht Prozent weniger Treibstoff verbrauchen wird als der A320neo. Sie wird weiter fliegen und den Kunden weitaus mehr Wert bieten», so der Manager. Nun muss diese Botschaft nur noch bei den Kunden ankommen.

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhält 25-Jahres-Vertrag für Cybersicherheit in Frankreich

Die G-POWM von Titan Airways: Wird bald als 9H-ZTE registriert.

Titan Airways meldet Airbus-Werksshuttle-Flieger in Malta an

Tragflächen-Produktion bei Airbus in Broughton: Für den A321 Neo liegen viele Bestellungen vor.

Airbus investiert in ehemalige A380-Flügelfertigung, um A321-Produktion hochzufahren

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier