Airbus A330-200 von Air Serbia: Die Maschine flog bisher für Etihad.

Airbus A330Air Serbia kann nun wieder Langstrecke

Fast ein Vierteljahrhundert lang konzentrierte sich die Fluglinie auf Kurz- und Mittelstrecken. Nun übernahm Air Serbia den ersten Airbus A330 für Flüge nach New York. Weitere Fernziele sollen folgen.

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In Serbien erachtet man es als mehr als einfach nur ein neues Flugzeug. «Das ist ein massiver Meilenstein für Air Serbia und für unsere Nation», sagte Aufsichtsratspräsident Siniša Mali am Mittwoch (11. Mai). Er nahm bei einem feierlichen Akt am Nikola-Tesla-Flughafen von Belgrad das allererste Langstreckenflugzeug der serbischen Nationalairline in Empfang. «Es ist ein Moment voller Stolz. Das zeigt, dass wir in die Zukunft von Air Serbia investieren und in die Zukunft Serbiens», so Siniša.

Der neunjährige Airbus A330-200 stand bisher im Dienste von Etihad Airways. Ab dem 23. Juni wird er mit der Kennzeichnung YU-ARA für Air Serbia fünf Mal pro Woche zwischen Belgrad und New York JFK hin- und herfliegen. Serbien und die USA bekommen damit zum ersten Mal seit 24 Jahren wieder eine Nonstop-Verbindung. Die Flüge tragen die Nummern JU500 und JU501. Unter den gleichen Zeichen war früher die Vorgängerin Jat Jugoslovenski Aerotransport in die USA geflogen.

18 Business-Class-Sitze im A330

Zuerst muss der A330 nun noch umgebaut werden. Er bekommt eine völlig neue Kabine mit 18 Vollflach-Sitzen in der Business Class und 236 Plätzen in der Economy. Man biete eines der besten Bordprodukte Europas, verspricht Air Serbia vollmundig. New York ist nur die erste Langstreckendestination. Weitere Angebote sollen folgen. Wohin, verrät die Airline aber noch nicht.

2013 hatte Etihad 49 Prozent der fast bankrotten serbischen JAT Airways übernommen. 51 Prozent hält weiterhin der serbische Staat. Die serbische Nationalairline wurde daraufhin in Air Serbia umbenannt. Die Flotte wurde verjüngt und die Kosten wurden gesenkt. Inzwischen schreibt das Unternehmen wieder kleine Gewinne.

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