Im Juli 2013 stieg Etihad bei der serbischen JAT ein. Die Golfairline repositionierte sie als Air Serbia.

Air Serbia bekommt neue Flieger

Nach dem Einsteig von Etihad fackelt die Regierung in Belgrad nicht lange. Sie genehmigte das Leasing von zehn neuen Airbus A319.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Bescheidenheit ist nicht die Tugend von James Hogan. Der Chef von Etihad Airways findet, dass er und sein Führungsteam die Regeln in der Luftfahrt neu schrieben. «Es gibt genug Hinweise dafür, dass das traditionelle Modell einer Fluggesellschaft heutzutage nicht mehr relevant ist», sagte er neulich auf einer Branchenkonferenz in Australien. Es brauche radikalen Wandel, um weiterhin erfolgreich zu sein. Das neue Geschäftsmodell will er gefunden haben: Wachstum aus eigener Kraft, Codeshare-Abkommen und ein Portefeuille an Minderheitsbeteiligungen. Darum freut er sich auch über den neusten Deal. Anfang August wurde bekannt gegeben, dass die Airline aus Abu Dhabi 49 Prozent der serbischen JAT Airways übernimmt.

Die Beschlüsse zwischen der neuen Miteigentümerin und Serbien werden schnell umgesetzt. Letzten Freitag (9. August) bewilligte die Regierung in Belgrad einen Leasingvertrag über zehn neue Flugzeuge für Air Serbia, wie JAT neu heisst. Die Minister gaben umgerechnet 560'000 Euro für die erste Leasingrate für fünf neue Flieger frei. In einem ersten Schritt sollen Airbus A319-100 eingesetzt werden, danach sind über einen Zeitraum von 24 bis 36 Monaten modernere A320neo oder Boeing B737MAX vorgesehen. Die zehn jetzigen B737-300 werden verkauft.

Mehr Geld, neue Ziele

Unter dem Vertrag mit Etihad erhält die Golfairline für fünf Jahre den Managementvertrag über Air Serbia. Zudem schiesst sie umgehend 40 Millionen Euro als Kredit ein, die später in Aktien umgewandelt werden. Ebenso viel Geld gibt die serbische Regierung als Mitgift mit. Weitere 60 Millionen Euro werden von den beiden Aktionären als Kreditlimiten bereitgestellt.

Beschlossen ist auch bereits, dass die neue Air Serbia neue Ziele bedienen wird. Ab Oktober fliegt sie neu nach Abu Dhabi. Hinzu kommen aber als neue Destinationen auch Banja Luka, Beirut, Budapest, Bukarest, Kairo, Kiew, Ljubljana, Prag, Sofia, Warna und Warschau.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Flugzeug auf Zug: Waghalsiges Manöver.
Ein Pilot, ein fahrender Güterzug – und kaum Platz für Fehler. In der Türkei ist ein außergewöhnliches Landemanöver gelungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies