ATR von Air New Zealand bei der Lackierung: Bewirbt sich auch dieser Hersteller?

AusschreibungAir New Zealand sucht das Superflugzeug

Die neuseeländische Airline will Vorreiterin beim klimafreundlicheren Fliegen sein. Dazu ruft Air New Zealand Hersteller auf, Entwürfe für neue Flugzeuge zu präsentieren.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Normalerweise suchen sich Airlines ihre Flugzeuge aus dem bestehenden Angebot der Hersteller aus. Natürlich äußern sie auch Kritik, Ideen und Vorschläge - manchmal mit Erfolg, manchmal nicht. Emirates’ Wunsch nach einem Airbus A380 Neo wurde beispielsweise nie erfüllt. Den A350-Frachter präsentierte Airbus dagegen, nachdem Kunden auf eine Cargoversion des Langstreckenflugzeuges gedrängt hatten.

Seltener kommt es vor, dass eine Fluggesellschaft eine Ausschreibung macht. So formulierte Qantas ihre Anforderungen an einen Jet für ihr Project Sunrise, also für die Route Sydney - London. Am Ende gewann Airbus den Auftrag mit einer Ultralangstrecken-Version des A350.

«Kurzstrecken, die sich perfekt eignen»

Nun ruft auch Air New Zealand Flugzeughersteller dazu auf, Modelle nach den Wünschen der Fluglinie zu präsentieren. Die Fluglinie «möchte in den nächsten fünf Jahren ein emissionsfreies Flugzeug in die Luft bringen und ruft traditionelle Flugzeughersteller sowie Unternehmer und Innovatoren aus der ganzen Welt auf, ihr dabei zu helfen, das Ziel zu erreichen, bis 2050 keine Kohlenstoffemissionen mehr zu verursachen».

«Wir glauben, dass Neuseeland weltweit führend bei emissionsfreien oder emissionsarmen Flugzeugen sein könnte, egal ob diese batterieelektrisch oder mit grünem Wasserstoff betrieben werden», so Baden Smith, Leiter der Flottenstrategie von Air New Zealand. «Neuseeland ist ideal, um emissionsfreie Flugzeuge einzuführen, da wir eine Reihe von Kurzstrecken haben, die sich perfekt für den Einsatz dieser neuen Technologien eignen und unsere erneuerbaren Energiequellen es ermöglichen, Kohlenstoffemissionen effektiv zu eliminieren.»

Ersatz für Dash 8-300 gesucht

Als Leitfaden für die Hersteller hat die Airline ein 64-seitiges Dokument herausgeben, in dem sie ihre Anforderungen erklärt. Der Zeitplan darin sieht so aus, dass Air New Zealand im zweiten Quartal 2022 in die Zusammenarbeit einsteigen und im vierten Quartal dann eine Absichtserklärung unterzeichnen will. Folgen sollen 2023 eine fixe Bestellung, 2024 Demonstrationsflüge und Infrastrukturtests sowie 2025 dann die erste Auslieferung.

Bis 2025 hat die Fluglinie lediglich Fluggeräte mit ein bis neun Plätzen im Auge, die elektrisch (Brennstoffzelle oder Batterie) oder hybrid-elektrisch (kombiniert mit nachhaltigem Treibstoff) angetrieben werden. Für die Zeit von 2026 bis 2030 wünscht sich Air New Zealand dann 10- bis 50-Sitzer, die als dritte Option auch mit Wasserstoff angetrieben werden könnten. Von 2031 bis 2035 will man dann den Schritt zu Flugzeugen mit mehr als 50 Plätzen schaffen, welche die De Havilland Dash 8-300 der Airline ablösen.

Bereits Initiative mit Airbus angekündigt

Die Ein- bis Neun-Sitzer sollen in erster Linie für Trainingszwecke und den Frachttransport dienen. Die größeren Flieger müssen sich nach den Wünschen der Fluggesellschaft sowohl für den Linienbetrieb mit Passagieren als auch für den Cargotransport eignen.

Airbus gehört zu den Kandidaten für die Zukunftsorder. Air New Zealand und der europäische Flugzeughersteller haben schon im September eine gemeinsame Initiative angekündigt, um zu erforschen, wie wasserstoffbetriebene Flugzeuge bis 2030 Teil der Flotte sein könnten.

Mehr zum Thema

Air New Zealand und Airbus schauen sich Wasserstoffbetrieb in Neuseeland an

Air New Zealand und Airbus schauen sich Wasserstoffbetrieb in Neuseeland an

Boeing 777 von Air New Zealand über Auckland: Die Fluggesellschaft wird künftig keine Triple Seven mehr betreiben.

Air New Zealand wirft auch ihre letzten Boeing 777 raus

Airbus-Konzeptflieger für CO2-freies Fliegen: Schon 2027 sollen Testflüge starten.

Kann die Luftfahrt überhaupt grün werden?

ticker-air-new-zealand

Air New Zealand und Air Chathams bauen Zusammenarbeit aus

Video

Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack