Fallschirmspringer mit Air-India-Flagge: Die Airline versucht zu retten, was zu retten ist.

SparenAir India will Kunstsammlung loswerden

Die indische Nationalairline besitzt eine riesige Kunstsammlung. Den Unterhalt kann sie aber nicht mehr zahlen. Deshalb sucht Air India einen neuen Besitzer.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Jehangir R. D. Tata war nicht nur Unternehmer. Er war auch Kunstliebhaber. Und so begann er schon kurz nach der Gründung seiner Fluggesellschaft im Jahr 1932 eine eigene Kollektion aufzubauen. Die Sammlung einheimischer Künstler blieb bei Air India, als die Airline 1953 verstaatlicht wurde.

Sie wurde weiter ausgebaut. Wie viel die Kollektion heute wert ist, die Werke von M. F. Husain, Anjolie Ela Menon, Jatin Das, S. H. Raza, Vasudeo S. Gaitonde oder K. H. Ara umfasst, weiß niemand. Einerseits gibt es Gemälde und Skulpturen, die derart selten sind, dass sie kaum zu beziffern sind. Andererseits hat Air India selbst keinen Überblick über die Schätze, die am Hauptsitz in Mumbai lagern.

Keine Übersicht über Werke

Vergangenes Jahr tauchte beispielsweise ein Gemälde plötzlich auf dem freien Markt auf. Ein langjähriger Manager hatte es nach seiner Pensionierung einfach mitgenommen und versucht zu verkaufen. Nur durch Zufall konnte es wieder aufgespürt und an Air India zurückgegeben werden.

Der sachgemäße Unterhalt der mehr als 2000 Werke ist Air India längst zu teuer geworden. Ebenso kann die Fluggesellschaft die Katalogisierung der Kunstschätze nicht bezahlen. Denn sie verliert täglich rund 1,9 Millionen Euro. Deshalb führt sie nun Gespräche mit dem Kulturministerium über eine Schenkung der Sammlung an den Staat.

Privatisierung gescheitert

Was Air India als Gegenleistung erwartet, ist nicht bekannt. Kürzlich war die Privatisierung der Fluggesellschaft gescheitert. Niemand gab ein Gebot für Air India ab. Seither wurde der Verkaufsprozess auf Eis gelegt. Die Sparanstrengungen gehen aber weiter.

Mehr zum Thema

Air India One Flugverlauf nach Tashkent: Indiens Premierminister musste einen großen Umweg nehmen.

Indiens Premierminister muss 6200 Kilometer langen Umweg nach Usbekistan fliegen

Dassault Rafale C der Indian Air Force: Die Armee will sich modernisieren.

Indiens Milliarden-Poker um eine schlagkräftigere Luftwaffe

ticker-indien

Lockheed Martin, Embraer oder Airbus? Indien will 60 neue Militärtransporter

ticker-star-air

Flughafen Solapur erhält ab August wieder Star-Air-Flüge nach Mumbai

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack