Fallschirmspringer mit Air-India-Flagge: Die Airline versucht zu retten, was zu retten ist.

SparenAir India will Kunstsammlung loswerden

Die indische Nationalairline besitzt eine riesige Kunstsammlung. Den Unterhalt kann sie aber nicht mehr zahlen. Deshalb sucht Air India einen neuen Besitzer.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Jehangir R. D. Tata war nicht nur Unternehmer. Er war auch Kunstliebhaber. Und so begann er schon kurz nach der Gründung seiner Fluggesellschaft im Jahr 1932 eine eigene Kollektion aufzubauen. Die Sammlung einheimischer Künstler blieb bei Air India, als die Airline 1953 verstaatlicht wurde.

Sie wurde weiter ausgebaut. Wie viel die Kollektion heute wert ist, die Werke von M. F. Husain, Anjolie Ela Menon, Jatin Das, S. H. Raza, Vasudeo S. Gaitonde oder K. H. Ara umfasst, weiß niemand. Einerseits gibt es Gemälde und Skulpturen, die derart selten sind, dass sie kaum zu beziffern sind. Andererseits hat Air India selbst keinen Überblick über die Schätze, die am Hauptsitz in Mumbai lagern.

Keine Übersicht über Werke

Vergangenes Jahr tauchte beispielsweise ein Gemälde plötzlich auf dem freien Markt auf. Ein langjähriger Manager hatte es nach seiner Pensionierung einfach mitgenommen und versucht zu verkaufen. Nur durch Zufall konnte es wieder aufgespürt und an Air India zurückgegeben werden.

Der sachgemäße Unterhalt der mehr als 2000 Werke ist Air India längst zu teuer geworden. Ebenso kann die Fluggesellschaft die Katalogisierung der Kunstschätze nicht bezahlen. Denn sie verliert täglich rund 1,9 Millionen Euro. Deshalb führt sie nun Gespräche mit dem Kulturministerium über eine Schenkung der Sammlung an den Staat.

Privatisierung gescheitert

Was Air India als Gegenleistung erwartet, ist nicht bekannt. Kürzlich war die Privatisierung der Fluggesellschaft gescheitert. Niemand gab ein Gebot für Air India ab. Seither wurde der Verkaufsprozess auf Eis gelegt. Die Sparanstrengungen gehen aber weiter.

Mehr zum Thema

Air India One Flugverlauf nach Tashkent: Indiens Premierminister musste einen großen Umweg nehmen.

Indiens Premierminister muss 6200 Kilometer langen Umweg nach Usbekistan fliegen

Dassault Rafale C der Indian Air Force: Die Armee will sich modernisieren.

Indiens Milliarden-Poker um eine schlagkräftigere Luftwaffe

ticker-indien

Lockheed Martin, Embraer oder Airbus? Indien will 60 neue Militärtransporter

ticker-star-air

Flughafen Solapur erhält ab August wieder Star-Air-Flüge nach Mumbai

Video

lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin