Das Ersatzflug beim Start in Mumbai: Holt Reisende und Crew aus Krasnojarsk ab.

Flug nach San FranciscoAir India muss gestrandete Fluggäste aus Russland abholen

Vor rund einem Jahr geschah es schon einmal. Nun musste erneut eine Boeing 777 von Air India auf dem Weg nach San Francisco in Russland landen.

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Die Reise sollte in die Vereinigten Staaten von Amerika gehen. Doch Air-India-Flug AI183 von Delhi nach San Francisco wurde am Donnerstag (18. Juli) zum Flughafen Krasnojarsk in Russland umgeleitet. Der Grund: ein Rauchalarm aus dem Frachtraum der Maschine.

An Bord der Boeing 777-200 mit dem Kennzeichen VT-ALG befanden sich 225 Fluggäste und 19 Besatzungsmitglieder. Die Reisenden mussten ohne russische Visa zunächst im Terminal bleiben. Die Fluglinie schickt nun eine Boeing 777-300 ER (VT-AEQ) als Ersatzflug (AI1179) von Mumbai nach Krasnojarsk, um Fluggäste und Crew dort am 19. Juli abzuholen.

Schon einmal im Juni 2023

Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art für Air India, die im Gegensatz zu westlichen Fluggesellschaften noch den russischen Luftraum nutzt. Am 6. Juni 2023 musste Air Indias Boeing 777-200 mit dem Kennzeichen VT-ALH mit 216 Reisenden und 16 Crew-Mitgliedern wegen technischer Probleme außerplanmäßig in der russischen Stadt Magadan landen.

Auch dieser Flug hatte San Francisco zum Ziel. Die Reisenden wurden am 8. Juni von einer anderen Boeing 777 von Air India abgeholt und ans Ziel an der US-Westküste gebracht. Die VT-ALH flog am 10. Juni ohne Reisende an Bord zurück von Magadan nach Mumbai.

Die potenziellen Probleme

Die Landungen in Russland bergen zum einen das Risiko, dass ein Flugzeug Ersatzteile benötigen könnte. Für deren Einführung nach Russland bräuchte Air India eine Sondergenehmigung, da Boeing-Ersatzteile aufgrund der westlichen Sanktionen gegen Russland sonst nicht in das Land eingeführt werden dürfen. Zum anderen sieht mancher in den USA ein Sicherheitsrisiko für US-Bürgerinnen und - Bürger, die in Russland landen.

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