Flügelspitze eines Airbus A350: Bald für Air India unterwegs?

Order beabsichtigtAir India hat Lust auf den Airbus A350

Bislang hatte Airbus es in Indien mit Langstreckenjets schwierig. Weite Strecken fliegen die Airlines des Landes ausschließlich mit Boeing-Jet. Das dürfte sich dank Air India bald ändern.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Wer mit einer indischen Fluggesellschaft lange Strecken fliegt, tut das bislang in einem Flugzeug von Boeing. Auch wenn viele Airbus A320 und A321 im Land unterwegs sind – einen Langstreckenjet konnte Airbus in Indien seit Jahren nicht verkaufen. Das könnte sich jetzt ändern.

Wie die indische Zeitung Business Standard berichtet, beabsichtigt die zum Tata-Konzern gehörende Nationalairline Air India, Airbus A350 zu bestellen. Das geht aus einem Schreiben an die Cockpit-Besatzungen hervor. Die Fluggesellschaft bittet die Angestellten, ihre Bereitschaft zu erklären, sich auf den Airbus A350 umschulen zu lassen.

Freie Slots wegen Sanktionen und Qatar-Streit

Die Mitarbeitenden haben bis zum 20. Juni Zeit, zu antworten. Diejenigen, die zustimmen, können zwei Jahre lang nicht auf einem anderen Flugzeugtyp ausgebildet werden. Laut verschiedenen Medienberichten geht es ihm eine Bestellung von 20 Airbus A350, die bereits ab dem ersten Quartal 2023 zur Flotte stoßen sollen.

Möglich ist das unter anderem, weil durch Sanktionen, die Anfang des Jahres gegen die russische Fluggesellschaft Aeroflot verhängt wurden, Lieferslots frei wurden. Auch Flugzeuge, die eigentlich für Qatar Airways gedacht waren, könnten frei werden. Aufgrund eines Rechtsstreits kann Airbus diese derzeit nicht an die Fluglinie aus Katar ausliefern.

Mehr zum Thema

Boeing 777-9: Die größere Variante der 777X kommt zuerst.

Boeings unglückliches Timing bei der 777X

Spicejet-Crew: Bald auch auf der Langstrecke unterwegs?

Auch Spicejet will billig von Indien nach Europa

Vinod Kannan: «Frankfurt eine vielversprechende Destination, die wir gerne irgendwann täglich anfliegen würden.»

«Unsere Botschaft an Boeing: Gebt uns die Flugzeuge!»

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier