Embraer E190 von Hop: Die Regionalairline reduziert das Angebot und die Flotte.

Bis 2021Air France verkleinert Inlandsangebot um 40 Prozent

Die Umweltauflagen der Regierung und der Sparzwang wegen der Corona-Krise bringen die Fluglinien zu Einschnitten im Inland. Air France verkleinert das Angebot in Frankreich um 40 Prozent.

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Routen innerhalb Frankreichs, die in zweieinhalb Stunden auch mit dem Hochgeschwindigkeitszug zurückgelegt werden können, darf Air France künftig nicht mehr anbieten. So schreibt es die Vereinbarung zwischen der Fluggesellschaft und der Regierung für Staatshilfe vor. Paris forderte auch, dass die Airline den CO2-Ausstoß pro Passagierkilometer bis 2030 um 50 Prozent senkt.

Air France plant deshalb, das Inlandsangebot bis 2021 um 40 Prozent zu verringern, wie Air France-KLM-Konzernchef Benjamin Smith vergangene Woche bei der Hauptversammlung erklärte. Das Netz erfahre «eine beschleunigte Umstrukturierung», sagte er gemäß französischen Medien. Die Fluglinie wird sich deshalb mit ihrer Regionaltochter Hop auf die Bedienung der Drehkreuze Paris-Charles de Gaulle und Lyon und damit auf Umsteigepassagiere konzentrieren.

Orly fällt raus

Das Angebot ab Paris-Orly sowie gewisse transversale Strecken abseits der Hauptstadt werden dagegen wegfallen oder von der Billigtochter Transavia übernommen. Dadurch wird auch die Flotte von Hop reduziert. Details dazu nannte Smith noch keine.

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