Projekt BoostAir France schickt Billigtochter auch nach Südamerika

Das Projekt der neuen Mittel- und Langstrecken-Billigairline nimmt Formen an. Nun hat Air France die Flottenplanung detailliert und erste mögliche Ziele genannt.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Noch immer ist das Abkommen mit den Piloten nicht unter Dach und Fach. Unter anderem wird noch um Privat-WCs für die Cockpitbesatzung gestritten. Dennoch treibt Air France das Projekt Boost emsig weiter voran, das die Schaffung einer neuen Billigairline für Mittel- und Langstrecken vorsieht. Dieser Tage gab das Management weitere Details zu Boost bekannt.

Die Kosten der Tochter - offiziell soll sie irgendetwas mit «Air France» plus einem Zusatz heißen – sollen 15 bis 18 Prozent tiefer liegen als bei Air France. So wollen die Franzosen im Kampf mit den Golfairlines konkurrenzfähiger werden. Die neue Tochter soll zum Beispiel nach Bamako, Bangkok, Osaka und Tokio-Haneda fliegen. Es sind alles Ziele, bei denen Anbieter wie Emirates, Etihad und Qatar harte Mitbewerber sind.

Zubringerflüge in Europa

70 Prozent der Strecken von Boost sollen solche sein, die Air France derzeit nur noch defizitär betreiben kann. Nur 30 Prozent dürfen neue Routen sein, so sieht es der Vertrag mit den Piloten vor. Ziele in Asien stehen im Vordergrund, aber die neue Air-France-Tochter soll auch in andere Weltgegenden steuern. Das Management nannte auch Buenos Aires und Rio de Janeiro als potenzielle Ziele von Boost. Geplantes Startdatum ist der Winter 2017/18.

Eigentlich als Kurz- und Mittelstreckenairline angelegt, wird Boost aber auch überraschend viele Zubringerflüge in Europa durchführen. Dabei wurde unter anderen Venedig als Ziel genannt, das die neue Fluglinie übernehmen könnte. Die Flugbegleiter-Gewerkschaft SNPNC Syndicat National du Personnel Navigant Commercial nennt 26 Ziele, die an Boost abgegeben werden sollen. Die Piloten müssen bis Ende Mai dem Plan des Managements zustimmen.

Langsamer Aufbau

Auch die Flottenplanung wurde erstmals detailliert vorgestellt. Zum Start soll Boost sechs Airbus A321 besitzen, im darauffolgenden Sommer sollen dann vier Airbus A340 hinzukommen. Danach geht es so weiter: 11 A321, 6 A320 und 4 A340 im Winter 2018/19, 12 A321, 6 A320 und 4 A340 im Sommer 2019, 11 A321, 6 A320 sowie 4 A340 und 3 A350 im Winter 2019/20, 12 A321, 6 A320 sowie 4 A340 und 6 A350 im Sommer 2020, 11 A321, 6 A320 sowie 3 A340 und 7 A350 im Winter 2020/21 und schließlich 12 A321, 6 A320 und 10 A350 im Sommer 2021.

PS: Die Gewerkschaft hat das Projekt Boost in einem witzigen Video veräppelt. Sehen Sie es sich oben an.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack