Der Expliseat-Sitz names Tiseat, den Air France für die Embraer E190 ihrer Tochter ...

Von ExpliseatAir France packt zehn Gäste mehr in ihre Embraer E190

Die französische Fluglinie stattet die Embraer E190 ihrer Regionaltochter Hop mit neuen Sitzen von Expliseat aus. Künftig gibt es zehn Plätze mehr, eine Business Class und weniger Sitzabstand.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Es ist eine Premiere. Zum ersten Mal kauft Air France Sitze bei Expliseat. Der junge französischen Hersteller ist Spezialist für sehr leichte Sitze. «Expliseat war schon immer sehr innovativ und hatte sehr leichte Sitze, aber beim Design und Komfort hatten sie unsere Erwartungen bisher nicht erfüllt», so Fabien Pelous, bei der Airline zuständig für das Kundenerlebnis. «Dieses Mal haben sie es geschafft - und außerdem das geringe Gewicht beibehalten.»

So stattet Air France die 23 Embraer E190 ihrer Regionaltochter Hop mit den Sitzen und Expliseat aus. Jeder Sitz wiegt in der Standardausführung acht Kilogramm. Mit den zusätzlichen Anpassungen für Air France wolle man rund zehn Kilogramm erreichen, verriet Pelous im Gespräch mit aeroTELEGRAPH auf der Kabinenmesse AIX in Hamburg am Dienstag (28. Mai) verriet. Das sei etwa 30 Prozent leichter als die aktuellen Sitze.

Mehr Sitze, weniger Sitzabstand

Zum Vergleich: Die ebenfalls auf der AIX präsentierten Recaro-Sitze, die Southwest Airlines für ihre Boeing 737 Max bestellt hat, wiegen in der Standardausführung zwölf Kilogramm. Auch hier kommt Gewicht für Airline-Extras hinzu, das die Partner aber nicht beziffern.

Hop erhöht mit den neuen Sitzen die Anzahl der Plätze im Flieger, von aktuell 100 auf 110. Dadurch schrumpft der Sitzabstand in den vorderen Reihen von aktuell 32 auf 30 Zoll (81,3 auf 76,2 Zentimeter), in den Reihen dahinter von 30 Zoll auf 29 Zoll (73,7 Zentimeter). «Durch den Slim-Fit-Sitz fühlen sich 29 Zoll aber wie 30 oder mehr an», verspricht Pelous.

Business Class durch freien Nebensitz

Die Umrüstung der Embraer E190 startet bald. «Das erste Flugzeug wird diesen Herbst für die Wintersaison bereit sein», so der Manager. «Ziel ist es, zum Sommer 2025 alle 23 Flugzeuge umgebaut zu haben.» Ab Januar wird es auch eine Business Class geben, die durch freie Nebensitze in den vorderen Reihen sowie einen Vorhang entsteht. Maximal 20 Fluggäste können so - abhängig von der Route - einen Business-Class-Platz buchen.

Die neuen Sitze sind bis zu sieben Zentimeter nach hinten neigbar, die Sitzfläche ist 46 Zentimeter breit, die Kopfstütze lässt sich in der Höhe und an den Seitenflügeln verstellen. Hinten am Sitz gibt es einen Kleiderhaken, ein oberes und ein unteres Staufach, eine ausklappbare Halterung für Smartphones und Tablets samt doppeltem Becherhalter, einen USB-A- und einen USB-C-Anschluss sowie einen ausklappbaren Tisch.

Hergestellt in Angers

Das geringe Gewicht erreicht die 2011 gegründete Expliseat durch die Verwendung von Kohlefaser und Titan bei der Struktur der Sitze, die im französischen Angers im Départements Maine-et-Loire hergestellt werden. Umgerüstet werden die Jets am Wartungsstandort in Clermont-Ferrand.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie die neuen Sitze. Ein Klick aufs Foto öffnet die Galerie im Großfromat.

Mehr zum Thema

Embraer E190 von Hop bekommen neue Sitze von Expliseat

Embraer E190 von Hop bekommen neue Sitze von Expliseat

Economy-Class-Sitze von Expliseat: Wiegen zwischen vier und sechs Kilo.

Die große Diät der Economy-Sitze

Air France führt Concierge-Service in Paris-Charles de Gaulle ein

Air France führt Concierge-Service in Paris-Charles de Gaulle ein

ticker-air-france

Air France erweitert kombiniertes Bahn- und Flugangebot um TGV-Ouigo-Verbindungen

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier