Flughafen in Marseille: Bald noch mehr Flugverkehr

Air France: Marseille-Plan geglückt

Im Oktober startete die französische Airline ihre Regionalstrategie. Schon einen Monat später spart sie nicht mit Eigenlob.

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Im Sommer beschloss Air France, den Kampf mit den Billigfliegern wie Vueling, Ryanair oder Easyjet aufzunehmen (aeroTELEGRAPH berichtete). Unter anderem wollte man selbst billigere Flüge anbieten, aber dafür den Service in der Kabine herunterschrauben. Und: Man wollte den Flugverkehr etwas weglenken von Paris. Auch regionale Flughäfen will Air France künftig verstärkt angefliegen und sie so zu wichtigen regionalen Drehkreuzen machen.

Die erste regionale Basis der neuen Initiative war Marseille. Drei weitere sollen mit Nizza, Bordeaux und Toulouse nach und nach folgen. Am 2. Oktober starteten vom Flughafen in der Mittelmeermetropole aus Air-France-Flieger zu 30 neuen Zielen, 13 davon Direktflüge. Dazu gehörten unter anderem Athen, Kopenhagen und Düsseldorf, aber auch Moskau, Prag und Casablanca stehen neu ab Marseille auf dem Flugplan.

Kapazität erhöht

Die Kapazität erhöhte sich durch den Schritt um fast ein Drittel. Dadurch erhoffte man sich einen Schub bei den Ticketverkäufen. Offenbar zu Recht, wie sich jetzt zeigt. Wie Air France stolz verkündet, ist die Regionalstrategie bislang von Erfolg gekrönt. Die operative Leistung sei hervorragend gewesen, heißt es bei Air France. 95 Prozent der neuen Flüge seien pünktlich gewesen. Und auch Passagieraufkommen und Auslastung entsprächen dem, was man sich von der Maßnahme erhofft habe.

Daher plant Air France, am März drei neue Ziele vom Marseille aus anzufliegen. Venedig, Hamburg und Barcelona kommen neu hinzu. Außerdem will die Airline die Strecke nach Rom, die lange Zeit nicht mehr bedient wurde, wieder in Betrieb nehmen. Auch die Frequenzen zu den bisherigen Zielen wolle man noch diesen Winter erhöhen, wie das Air Journal berichtet.

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