Die Musikerin Carla Bruni: Darf als Gattin des Ex-Präsidenten gratis fliegen.

Air France: Ärger um Carla Bruni

Die Musikerin und Gattin des französischen Ex-Präsidenten flog gratis nach New York. Das stößt den Gewerkschaften mitten im Sparprogramm sauer auf.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Was sie in der amerikanischen Metropole tat, ist nicht bekannt. Doch sicher ist, dass Carla Bruni am 23. Juni mit Air France von Paris nach New York flog. Für die Reise in der ersten Klasse, die eigentlich rund 10'000 bis 15'000 Euro kosten würde, bezahlte die Musikerin nichts. Denn als Gattin des ehemaligen französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy genießt sie das Privileg auf lebenslange Freiflüge. Das stößt der Gewerkschaft Sud Aérien sauer auf. «Uns wird gesagt, dass es dem Unternehmen schlecht geht und man sparen müsse. Zur gleichen Zeit verteilt man Geschenke an Freunde», sagte Sprecher Léon Crémieux zum Radiosender Europe 1.

Air France steckt derzeit mitten im Restrukturierungsprogramm Transform 2015. Damit sollen über drei Jahre zwei Milliarden Euro eingespart werden. Unter anderem wurden Löhne eingefroren und die Streichung von 5000 Stellen bekannt gegeben.

«Ein symbolisches Zeichen»

Nicht nur die Gewerkschaften halten die Privilegien für Ex-Staatsdiener deshalb für ein «Relikt aus einer anderen Zeit», wie sich Crémieux ausdrückte. Der Abgeordnete Charles de Courson der Mittepartei UDI sieht es genauso. «Carla Bruni könnte den Preis des Flugtickets gut bezahlen. Das ist ein Missbrauch», schreibt er in einem Beitrag im Magazin Le Nouvel Observateur. Zwar gehe es insgesamt nicht um eine riesige Summe. Doch eine Abschaffung dieser Gratisflüge sein ein «wichtiges symbolisches Zeichen in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit», so Courson.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack