Embraer E170: Kern der Flotte von Air Costa.

Embraer hilft indischer Airline

In Südindien startet mit Air Costa eine neue Regionalairline. Ausgestattet wird sie vom brasilianischen Flugzeugbauer Embraer.

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Im nächsten Monat sollen die ersten Flieger von Air Costa abheben. Auch wenn der Name nicht direkt darauf schließen lässt, Air Costa ist eine Regionalairline. Sie machte sich zur Aufgabe, Ziele im Süden Indiens miteinander zu verbinden. Noch stehen die letzten Genehmigungen der Luftfahrtbehörde Directorate General of Civil Aviation aus. Doch das Unternehmen gibt sich optimistisch, schon im Juli abzuheben, wie die Zeitung Business Standard schreibt. In einer Woche erwarte man das finale Okay der Behörden. Zunächst soll die neue Fluggesellschaft Bangalore, Chennai, Hyderabad and Vijayawada miteinander verbinden.

Air Costa ist die erste Regionalairline im südlichen Indien. Die Wirtschaft in den dortigen Städten der Region boomt, so Air-Costa-Manager Ramesh Lingamaneni zur Wirtschaftszeitung Economic Times. Daher seien schnelle Verbindungen zwischen den neuen Wirtschaftszentren sehr gefragt.

Zwei Flugzeuge in Empfang genommen

Das Management von Air Costa nahm die ersten zwei Flugzeuge bereits in Empfang – beide aus der E-Jet-Reihe von Embraer. Die zwei E170 mit 70 Sitzplätzen hat die Airline vom Flugzeugbauer geleast. Den dritten Jet, eine Embraer 190, kaufte Air Costa. Noch steht die Auslieferung aus. Laut Informationen des Business Standard ist die Fluglinie in Gesprächen mit einem dritten Unternehmen, um weitere Flieger zu leasen. Für die Hilfe, die die Brasilianer beim Aufbau von Air Costa geleistet hätten bedankte sich das Management explizit. «Wir freuen uns auf gute Zusammenarbeit», so Lingamaneni.

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