Zwischenfall in San FranciscoAir-Canada-Piloten waren verwirrt

Die Air-Canada-Piloten, die kürzlich am Flughafen San Francisco versehentlich den Rollweg ansteuerten, waren verwirrt. Dies gaben sie den Ermittlern zu Protokoll.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Nur wenige Meter tiefer und es wäre eventuell die größte Katastrophe in der Luftfahrtgeschichte geworden: Ein Airbus A320 von Air Canada flog in San Francisco am 7. Juli versehentlich die Roll- statt die Landebahn an. Gerade noch rechtzeitig zogen die Piloten wieder hoch und vermieden so die Kollision mit mehreren wartenden Flugzeugen.

Das National Transportation Safety Board NTSB ermittelt in dem Fall. Wie die Behörde schreibt, haben die Piloten in ersten Anhörungen erklärt, dass sie von den Lichtern auf dem Rollfeld verwirrt gewesen seien. Ihnen war die Landebahn 28R zugewiesen worden. Links daneben gibt es in San Francisco eine weitere parallel verlaufende Landebahn: 28L.

Keine Erinnerung an Flugzeuge

28 L war wegen Bauarbeiten geschlossen und nicht beleuchtet. Allerdings wurde durch ein großes rotes leuchtendes X markiert, dass die Piste geschlossen ist. Die Piloten sagten gegenüber dem NTSB aus, dass sie dachten, die beleuchtete Landebahn sei 28L und der Rollweg C, den sie anflogen – der sich rechts von 28 R befindet – die ihnen zugewiesene Bahn.

Sie erinnern sich laut eigenen Aussagen nicht daran, Flugzeuge auf der Bahn gesehen zu haben, aber «etwas schien nicht richtig». Im Funk des Abends ist zu hören, wie einer der Piloten nachfragt, ob sie wirklich landen dürfen, weil er Flugzeuge auf der Piste sehe. Auf Videoaufnahmen des Flughafens ist zu sehen, dass mindestens zwei der wartenden vier Flugzeuge ihre Taxi-Lichter eingeschaltet hatten.

Mehr zum Thema

Visualisiert: So lief die Beinahe-Katastrophe ab.

A320 war Katastrophe noch näher, als gedacht

Piste 28 R und Rollweg C in San Francisco: Der Pilot täuschte sich.

A320 von Air Canada entgeht Katastrophe

Flughafen Oakland: Im Hintergrund ist die Bucht zu sehen.

Die zwei San Francisco Airports verwirren einige Reisende

San-Francisco-Strumpfbandnatter: Lieblingsort ist der Flughafen.

Schlangen am Flughafen sind in San Francisco erwünscht

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies