Air Burundi: Betanken geht derzeit noch.

Air Burundi kann nicht abheben

Die afrikanische Fluglinie fliegt seit 2009 nicht mehr. China schenkte Air Burundi deshalb zwei neue Flugzeuge. Doch noch fehlt Personal für die Maschinen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Als die letzte Maschine 2009 in Revision musste, fehlte das Geld. Und seither hob Air Burundi nie wieder ab. Die Fluggesellschaft existiert heute nur noch als Bodenabfertiger und Betanker am Flughafen der Hauptstadt Bujumbura, als Transporteur für Frachtlieferungen und als Reisebüro. Letztes Jahr plante sie endlich einen Neustart.

Beim Entgrounden hätte die Volksrepublik China helfen sollen. Sie machte Air Burundi zuerst ein sehr vorteilhaftes Angebot zum Kauf von zwei fabrikneuen Xian MA60. Später bot Peking gar an, die Maschinen zu verschenken. Mit den neuen 60-sitzigen Fliegern plant Air Burundi Flüge im Inland sowie in die Nachbarländer Kenia, Kongo, Ruanda, Tansania und Uganda.

Die Airline kann nicht zertifiziert werden

Doch da gibt es ein Problem. Es fehlt im ostafrikanischen Land eine qualifizierte Behörde, die Air Burundi überhaupt gemäß den Vorschriften der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation Icao zum Betrieb zulassen könnte. «Burundi hat nicht das nötige Personal. Die Leute sind rar, nicht nur hier sondern weltweit», erklärte kürzlich Transportminister Déogratias Rurimunzu gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua. Auch an Mitarbeitern, die die MA60 zertifizieren könnte, fehle es. Air Burundi habe deshalb enorme Mühe, wieder abzuheben. Doch man arbeite daran. Was lange währt...

Mehr zum Thema

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

Video

Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg