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Knappe Kapazitäten

Air Berlin wartet auf zwei Airbus A330

Die deutsche Fluggesellschaft muss derzeit immer wieder auf Wet-Lease-Anbieter wie Wamos Air zurückgreifen. Ihr fehlen zwei eingeplante Airbus A330.

aeroTELEGRAPH/Timo Nowack

Airbus A330 von Wamos Air in Düsseldorf: Unterwegs für Air Berlin.

Wer in den vergangenen Wochen mit Air Berlin in die Ferne flog, saß nicht unbedingt in einem Flugzeug von Air Berlin. Besonders auf der Strecke Düsseldorf – New York JFK waren von anderen Fluggesellschaften angemietete Flieger unterwegs, einmal auch zwischen Berlin Tegel und Abu Dhabi. So flog ein Airbus A330 der spanischen Wamos Air regelmäßig für Air Berlin, ab und an eine Boeing 777-200 der spanischen Privilege Style und mitunter auch ein A330 von Alitalia.

Air Berlin will sich dazu nicht groß äußern. «Wet-Lease ist ein branchenübliches Instrument zum Ausgleich zeitlicher Kapazitätsanpassungen», erklärt ein Sprecher. Der Grund liegt aber auf der Hand: Der Fluggesellschaft fehlen eingeplante Flugzeuge. Eigentlich wollte sie die Flotte auf den laufenden Sommerflugplan hin von 14 auf 17 Langstreckenflieger ausbauen. Doch bisher ist erst einer der zusätzlichen Airbus A330 einsatzbereit. Es fehlen also zwei Flieger.

Erlösung kommt schon bald

Die anderen beiden A330 – einer kommt von der brasilianischen TAM, einer von der spanischen Evelop Airlines – stehen seit Dezember in Abu Dhabi und werden auf ihren Einsatz bei Air Berlin vorbereitet. Nun soll sich die Lage aber bald bessern, heißt es von Air Berlin. «Die D-ABXE trifft voraussichtlich diese Woche bei uns ein», erklärt der Sprecher. Und die fehlende D-ABXG werde dann voraussichtlich im Mai geliefert.

Die Verschiebung der USA-Expansion in Berlin um zwei bis vier Wochen habe aber nichts damit zu tun, betont er. Air Berlin hatte kürzlich bekannt gegeben, wegen Koffer-Chaos in Tegel den Start der Verbindungen nach Los Angeles und San Francisco noch hinauszuzögern. Statt am 1. Mai und 2. Mai werden die beiden Strecken nun am 16. und 29. Mai aufgenommen.



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