D-ABFC bei der Begrüßung in Funchal: Für Eurowings unterwegs.

MadeiraAir-Berlin-Jet mit allen Ehren begrüßt

Air Berlin fliegt nicht mehr. Trotzdem wurde auf Madeira dieser Tage ein Flugzeug der insolventen Airline mit Wasserfontänen begrüßt.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Am vergangenen Freitagabend stellte Air Berlin den Betrieb ein. Die Maschinen der letzten Flüge vom 27. Oktober wurden an einigen Flughäfen mit Wasserfontänen der Feuerwehren geehrt. Nur zwei Tage später, am 29. Oktober, bekam erneut eine Air-Berlin-Maschine einen solch nassen Ehrensalut. Diesmal geschah es absurderweise zur Begrüßung.

Ein Foto des Planespotters Nelson Sousa zeigt die Ankunft des Airbus A320 mit der Kennung D-ABFC in Air-Berlin-Bemalung am Flughafen in Funchal auf der portugiesischen Insel Madeira. Die Erklärung: Es handelte sich um Flug EW9614 - Eurowings' Erstflug von Düsseldorf nach Funchal. Sousa und seine Kollegen waren enttäuscht. «Wir hatten uns auf eine neue Airline und Bemalung gefreut», so der Portugiese.  Auch die Zeitung JM-Madeira hielt im Artikel über die neue Verbindung fest, dass die Maschine noch Air-Berlin-Design trug. Laut Informationen von aeroTELEGRAPH stammte auch die Crew von Air Berlin.

Nach Wien und nicht weiter

Gemäß Daten von Flightradar24 flog D-ABFC, die auch zuvor schon für Eurowings unterwegs war, am gleichen Tag zurück nach Düsseldorf. Von dort aus ging es nach Valencia und zurück, ebenfalls unter Eurowings-Flugnummer. Am Montag (30. Oktober) flog der Airbus A320 schließlich unter Air-Berlin-Flugnummer nach Wien - wohl ein Überführungsflug. Seitdem sind keine weiteren Flugbewegungen mehr verzeichnet.

Eurowings hatte Ende vergangenen Jahres einen Wet-Lease-Deal für 33 Air-Berlin-Airbus unterzeichnet. Auch nach der Eröffnung des Insolenzverfahrens am 1. November sollen vorerst weiterhin 13 Air-Berlin-Jets im Wet-Lease für Lufthansas Billigtochter fliegen.

Fiel anderes Flugzeug aus?

Warum aber kam ausgerechnet bei der Eröffnung einer Eurowings-Route eine nicht umlackierte Air-Berlin-Maschine zum Einsatz? Auf Anfrage von aeroTELEGRAPH machte Eurowings keine konkreten Angaben. Eine Sprecher sagte aber, die Erklärung werde der Ausfall eines anderen Flugzeuges sein, für das der Air-Berlin-Flieger eingesprungen sei.

Der nächste Flug von Düsseldorf nach Funchal am 5. November wird laut der Eurowings-Webseite nun mit einem Airbus A319 von Germanwings durchgeführt.

Mehr zum Thema

Airbus A320 von Condor: Gleich zwei Mal kam es zu ungeplanten Flugverläufen.

Condors D-AICF schon wieder auf Odyssee

Airbus A320 von Sata: Vor zehn Jahren entging ein Flieger der Airline nur knapp einem Unglück.

Zusammenstoß mit Vögeln öffnete Frachtluke im Flug

Aeroporto Internacional da Madeira Cristiano Ronaldo: Schwieriger Anflug.

Häufige Umleitungen machen Madeira Sorgen

Das Leitwerk: Überwachsen mit Seegras und Muscheln.

«Nun suchen wir das Cockpit»

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies