Arbus A330 von Air Berlin: Der Flugzeugtyp fliegt öfter ab Berlin und Düsseldorf.

LangstreckeAir Berlin baut Langstrecke in Berlin und Düsseldorf aus

Air Berlin fliegt im nächsten Winter mehr denn je in die USA und die Karibik. Mit dem Ausbau will der Etihad-Partner die Marktstellung in Berlin und Düsseldorf stärken.

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Viele haben die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft schon abgeschrieben. Doch Air Berlin scheint trotz finanzieller Probleme voller Tatendrang zu stecken. So baut die Fluggesellschaft im kommenden Winterflugplan das Langstreckenangebot aus. Dazu stationiert sie einen zweiten Airbus A330-200 in Berlin-Tegel. Damit werden die Frequenzen in die USA und in die Karibik ausgebaut.

Von Berlin aus fliegt Air Berlin im Winter 2016/17 statt zwei vier Mal pro Woche nach Miami. New York wird mit einer zusätzlichen Verbindung künftig täglich angeflogen. Nach Chicago startet die Fluggesellschaft neu fünf- statt vier Mal wöchentlich. Das bedeutet insgesamt einen Ausbau der USA-Verbindungen ab Berlin um einen Drittel. Neu im Angebot ab der deutschen Haupstadt steht auch Punta Cana mit drei wöchentlichen Flügen.

«Marktführung stärken»

Auch in Düsseldorf baut Air Berlin aus. Ab Winter startet der Etihad-Partner wieder ganzjährig fünf Mal pro Woche nach Los Angeles. Zudem wird die Frequenz nach Cancun von zwei auf drei pro Woche erhöht. «Mit unserem umfangreichen Flugangebot und den neuen Verbindungen nach Nordamerika und in die Karibik stärken wir weiter unsere Position als Marktführer in Berlin und Düsseldorf», kommentiert Air-Berlin-Chef Stefan Pichler in einer Medienmitteilung.

Auch die Anbindung wird verbessert - bereits ab sofort. Air Berlin fliegt neu sechs Mal täglich von Zürich nach Düsseldorf. Dies sind fünf zusätzliche Frequenzen im Vergleich zum Vorjahr. Die Frequenzen wurden aufgestockt, um besseren Anschluss an die Langstreckenziele zu bieten. Air Berlin betreibt eine Flotte von 132 Flugzeugen. Damit bedient die Fluggesellschaft 115 Ziele in 33 Ländern.

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