Piloten von Air Astana: Bald neue Routen.

Schwarze ListeAir Astana darf wieder bedingungslos nach Europa

Die Europäische Union hat die Schwarze Liste gesperrter Fluggesellschaften angepasst. Die kasachische Air Astana darf nun ohne Einschränkungen in die EU fliegen. Dafür wurde eine andere Airline gesperrt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Schon jetzt kann man an Flughäfen der Europäischen Union regelmäßig Flugzeuge von Air Astana sehen. Nach Frankfurt am Main, London und Paris fliegt die kasachische Nationalairline mit einer Boeing 757-200, nach Amsterdam mit einem Airbus A320. Die EU hatte sie 2009 zwar auf die Schwarze Liste der verbotenen Anbieter gesetzt, aber nicht mit einem Totalverbot belegt. Sie durfte nur mit gewissen Maschinen nach Europa kommen. Die Beschränkung bei der Anzahl von Zielen wurde bereits 2014 aufgehoben.

Nun ist Air Astana ganz von der Liste weg, wie die EU am Freitag (11. Dezember) bekannt gab. Um das zu erreichen, während andere kasachische Airlines gesperrt bleiben, unterzog sich die Fluglinie alle zwei Jahre dem Operational Safety Audit der Iata, kurz Iosa genannt. Dabei werden das gesamte Berichtswesen und dessen Umsetzung unter fast 1000 Iosa-Vorgaben geprüft. Dazu zählten die generelle innerbetriebliche Struktur und das Management, der gesamte Flugbetrieb inklusive dessen Durchführung und Kontrollmechanismen, Technik und Wartung, die Arbeitsabläufe in der Kabine und an den Flughäfen, das Frachthandling und alle Aspekte der Sicherheit. Air Astana bestand auch dieses Mal.

Air Astana hat eine sehr junge Flotte

Das eröffnet der Fluggesellschaft Expansionsmöglichkeiten in Europa. Die Fluggesellschaft preist sich nicht nur als erste Wahl für Flüge nach Zentralasien an, sondern auch als Umsteigeoption nach Asien. Air Astana betreibt eine Flotte von 30 Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 6,6 Jahren. Sie gehört zu 51 Prozent dem Staat und zu 49 Prozent dem britischen Luftfahrtkonzern Bae Systems.

Neu auf die Schwarze List der EU kam dafür eine andere Fluggesellschaft. Iraqi Airways darf die Union nicht mehr ansteuern, wie die Kommission gleichzeitig beschloss.

Mehr zum Thema

ticker-eu-europaeische-union

EU-Parlament verabschiedet strengere Regeln für Fluggastrechte

ticker-eu-europaeische-union

Kabinenpersonal-Verband kritisiert späte Prüfung des EU-Katar-Abkommens

ticker-eu-europaeische-union

Neue EU-Vorgaben für Sicherheitskontrollen an Flughäfen gelten ab Oktober

Die Antonov An-124 namens «Be brave like Irpin»: Viel ist über ihre Modernisierung noch nicht bekannt.

EU erwägt Modernisierung der Antonov An-124 und Entwicklung eines Boeing-C-17-Nachfolgers

Video

airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg