Flieger von Zest Air: Neuer Übernahme-Kandidat von Air Asia?

Air Asia hat Expansionhunger

Die größte asiatische Billigairline will noch größer werden. Sie will 100 zusätzliche Jets bestellen und den Rivalen Zest Air schlucken.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Diese Nachricht dürfte die Manager in Toulouse am Hauptsitz von Airbus freuen. Air Asia-Chef Tony Fernandes will dem Vorstand innerhalb von zwei Wochen den Plan unterbreiten, weitere 100 Maschinen zu bestellen, wie die Nachrichtenagentur Reuters schreibt. Diese Jets sollen alle von Airbus kommen. Darunter befinden sich auch einige des neuen Typs A320neo. Bereits heute gehört Air Asia mit allen regionalen Ablegern zu den größten Kunden der Europäer. Die Fluggesellschaft bestellte bereits zu Beginn dieses Jahres 200 A320neo und 70 A320-200. Diese würden für die stark wachsenden Märkte Indonesien, Thailand, Japan und den Philippinen benötigt. Nun kommen wohl weitere Airbus hinzu. Damit erteilt Fernandes gleichzeitig eine Abfuhr Richtung Kanada. Ursprünglich liebäugelte der Air-Asia-Chef auch mit der C-Series von Bombardier.

Einen Teil der Neubestellungen wird Air Asia für die Integration der indonesischen Batavia Air benötigen. Letzte Woche erteilte die Regierung grünes Licht für die Übernahme. Air Asia will die 25 älteren Boeing B737 bei Batavia durch neuere Flugzeuge von Airbus ersetzen. Um auf den Philippinen zu wachsen, will sich Air Asia nun bei der lokalen Zest Airways einkaufen. Der Business Inquirer will von Gesprächen dazu auf höchster Ebene wissen, auch wenn noch nichts unterzeichnet sei. Der Besitzer von Zest Airways bestätige jedoch, dass er mit Investoren im Gespräch sei um im hart umkämpften Lowcost-Markt auf den Philippinen bestehen zu können. Air Asia ist bereits heute mit einem lokalen Ableger auf den Philippinen tätig.

Kein Interesse an Indien

Keine Ausbaupläne schmiedet Air Asia für Indien. Lokale Zeitungen hatten spekuliert, dass Air Asia die erste ausländische Fluggesellschaft sein könnte, welche von der Liberalisierung profitieren könnte. Mit dem neuen Gesetz dürfen sich ausländische Airlines mit bis zu 49 Prozent an indischen Fluggesellschaften beteiligen. Für Air-Asia-Chef Fernandes kein lockendes Ziel. Die Flughafengebühren und Kerosinsteuern seien in Indien immer noch viel zu hoch.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-konzern-

Airbus sammelte im Juli 204 Bestellungen ein - nur ein Storno

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.

Airbus A350 F - geschüttelt, nicht gerührt

BelugaXL auf dem Landeanflug

Erleben Sie hautnah, wie Airbus in Hamburg Flugzeuge baut

ticker-sri-lankan

Airbus-Korruptionsaffäre in Sri Lanka: Gericht fordert Ermittlungsbericht

Video

Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin