B787 von Aeromexico: Der Jet soll die Flotte deutlich effizienter machen.

Aeromexico: Riesenorder bei Boeing

Die mexikanische Airline orderte 100 Jets beim amerikanischen Flugzeugbauer. Sie hat damit ambitionierte Pläne.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Es ist die größte Investition in der Luftfahrtgeschichte des Landes. 11 Milliarden Dollar ist die Order wert, die die mexikanische Groupo Aeromexico bei Boeing platzierte. 100 Flieger bestellte die Fluggesellschaft. Allesamt moderne Jets des US-Produzenten. 90 Flieger sind vom Typ 737-8 MAX. Außerdem bestellte Aeromexico zehn Dreamliner. Damit ist sie der erste Anbieter des Landes, der mit dem Boeing-Prestigeflieger abhebt. Bereits im Jahr 2011 hatte neun 787-9 Dreamliner bestellt, die im Sommer nächsten Jahres ausgeliefert werden sollen.

Die Riesen-Order findet im Rahmen der geplanten Flotten-Generalüberholung statt, die die Airline schon länger plant. Sie soll effizienter werden und das Reiseerlebnis für die Passagiere massiv verbessern. «Die neuen Flieger sind ein riesiger Schritt für uns», erklärt Geschäftsführer Andres Conesa in einer Mitteilung des Unternehmens. Man sei auf dem Weg dahin, eine der jüngsten und effizientesten Flotten der Welt zu haben. Außerdem plane man, in der Zukunft die Operationen auf zwei Flugzeugtypen zu reduzieren und auch so eine gesündere Kostenbasis zu schaffen.

Gegenüber der momentanen Aeromexico-Flotte, die - mit der Tochter Aeromexico Connect zusammen - aus 110 Fliegern besteht, würden die 737-MAX-Flieger eine Emissions-Ersparnis von 13 Prozent bedeuten, die Dreamliner sogar eine von 23 Prozent. Außerdem will die Airline mit den neuen Jets ihr Streckennetz erweitern, da etwa der Dreamliner eine deutlich höhere Reichweite bietet, heißt es.

Auch Delta glaubt an Aeromexico

Grund für die ambitionierten Pläne ist das Wachstum von Mexikos Luftfahrt - bei der Airline und auch in der Regierung glaubt man an das Potential des Marktes. Die Order zeige den Glauben der Airline an Mexikos ökonomisches Wachstum, heißt es in der Mitteilung weiter. Und auch Transportminister Dionisio Pérez-Jácome zeigt sich optimistisch: In der ersten Jahreshälfte seien die Sitzplätze pro Flugkilometer um zehn Prozent angestiegen, die Passagierzahlen um neun Prozent. 27 Millionen Reisende seien transportiert worden, so der Politiker laut dem Wall Street Journal. An das Potential glaubt offenbar auch die amerikanische Delta. 65 Millionen Dollar zahlte die Fluggesellschaft aus Atlanta erst im Juni für einen Anteil von 4,17 Prozent an Aeromexico.

Aeromexico ist mit 14 Millionen Passagieren pro Jahr, 450 täglichen Flügen zu 42 inländischen und 30 ausländischen Destinationen die Nummer eins in ihrer Heimat. Beinahe 40 Prozent beträgt der Marktanteil alleine im innermexikanischen Geschäft.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Boeing startet mit 46 Auslieferungen und netto 112 Bestellungen ins Jahr

Nordlichter begleiteten Flug TOM950P.

In einer Boeing 737 Max 8 von Tui über den Atlantik

Tuifly-Flugzeuge am Flughafen Las Palmas: Die Airline soll künftig mehr sein als nur der Hotelzubringer.

Tui will mit ihren Fluggesellschaften mehr als nur Hotels füllen - sie sollen Gewinn machen

ticker-boeing-1

Boeing zeigt bei Singapore Airshow keine Verkehrsflugzeuge - wegen Zertifizierungsarbeiten

Video

Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack