Jumbo-Jet von Aerolineas: Bald außer Betrieb.

Aerolineas rangiert Jumbos aus

Die argentinische Fluglinie will die Flotte erneuern. Sie kaufte nun als Boeing B747-Ersatz drei alte Airbus A340.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Der nationalen Fluglinie geht es seit längerem nicht mehr gut. Aerolíneas Argentinas verliert Jahr für Jahr Hunderte Millionen. Darum muss die Gesellschaft nun Stellen abbauen und Routen streichen. Und sie sollte gleichzeitig dringend das Durchschnittsalter ihrer Flotte mit neueren Maschinen senken. Umso mehr sorgt der neueste Entscheid des Vorstandes in der Presse Argentiniens für Spott und Kritik. Aerolíneas kauft drei Airbus A340, die teilweise bereits 16 Jahre auf dem Buckel haben. Das Ziel der Erneuerung erreicht sie so zwar. Denn die neuen Jets ersetzten vier Boeing B747-400, welche bereits rund 20-jährig sind. Sie werden Ende Februar an den Leasinggeber zurückgegeben. Doch in Argentinien fragt man sich: Weshalb kauft die Airline Jets, die bereits ziemlich alt sind und zudem nicht mehr produziert werden?

Die erste Maschine, welche die Argentinier neu in ihrer Flotte haben, ist eine A340-313X. Sie gehörte zuvor Singapore Airlines. Die südostasiatische Fluggesellschaft hatte sie im März 1996 direkt am Werk übernommen und 2001 stillgelegt. Danach übernahm sie Cathay Pacific. 2009 wurde der A340 auch in Hongkong außer Verkehr gesetzt. Seither stand der Airbus ungenutzt herum. Am 1. September ging er an Aerolíneas und wird seither repariert. Er soll im Dezember oder Januar in Betrieb gehen, wie die Zeitung Diario Uno meldet. Mit 15,7 Jahren ist dies der älteste Airbus A340, den Aerolíneas übernimmt. Die anderen beiden sind mit 15,6 und 15,4 Jahren auch nur unwesentlich jünger. Auch sie waren seit August 2009 nicht mehr in der Luft.

Sparbemühungen

Umgerechnet 530 Millionen Euro wird Aerolíneas Argentinas dieses Jahr an Verlust schreiben. Daran schuld sind zum größten Teil die internationalen Destinationen. Rund 70 Prozent der Verluste entstehen gemäß dem Management auf Überseestrecken. Sie stehen deshalb auf dem Prüfstand.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-konzern-

Frankreich lässt neue Airbus-Drohne für Marineeinsatz zu

ticker-airbus-konzern-

USA sehen Airbus-Kredit als Gefahr für Handelsfrieden

ticker-airbus-konzern-

Airbus steigert Umsatz und Gewinn in den ersten neun Monaten

ticker-airbus-beluga

Airbus und Air France-KLM bündeln A350-Ersatzteilversorgung

Video

Die ehemalige D-AICD: Sie hat ihren Standplatz verlassen.
Seit Anfang 2022 steht am Flughafen Düsseldorf ein ehemaliges Condor-Flugzeug. Nun wurde der 28 Jahre alte Airbus A320 von seiner Position weggeschleppt. Denn der geheimnisvolle Eigentümer lässt prüfen, ob der Jet wieder abheben kann.
Timo Nowack
Timo Nowack
Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Bildschirmfoto 2026-11-04 um 125453
Ein Learjet 60 stürzte fast senkrecht auf eine Straße in Florida, neun Menschen starben. Jetzt wurden Teile des Höhenruders gefunden - bis zu 6,1 Kilometer vom Wrack entfernt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg