Fan von Aerolíneas Argentinas: Die Airline hat ehrgeizige Ziele.

Erfolg für Boeing in Argentinien

Eben wirkte Airbus als der große Abräumer. Und schon präsentiert Boeing Order um Order. Die jüngste: Aerolíneas Argentinas kauft 20 neue Boeing 737.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Den Erfolg will die Regierung ganz für sich beanspruchen. Denn am kommenden Sonntag (27. Oktober) wird in Argentinien gewählt. Staatspräsidentin Cristina Fernandez de Kirchner braucht bei den Parlamentswahlen dringend eine Zweidrittelmehrheit, um die Verfassung abändern und so ein drittes Mal kandidieren zu können. Doch die Opposition ist stark. Da hilft es, sich als erfolgreiche Regentin zu präsentieren, die der angeschlagenen und verstaubten Staatsairline zu neuem Glanz verhilft. Deshalb wurden nun – wenige Tage vor dem Wahltermin – bekannt gegeben, dass Aerolíneas Argentinas für rund 1,8 Milliarden Dollar zwanzig neue Boeing 737-800 kauft.

Die Bestellung sei ein «Meilenstein» in der Geschichte der Fluglinie, erklärte Aerolíneas-Chef Mariano Recalde bei der Bekanntgabe. Und das meine er sowohl von der Größe her als auch von der Bedeutung für die Flotte her. Die neuen Flugzeuge gäben seiner Fluggesellschaft mehr Flexibilität, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden und sowohl inländische auch regionale Routen abzudecken, so Recalde.

Finanzierung noch unbekannt

Derzeit fliegt Aerolíneas Argentinas mit einer Flotte von 38 Flugzeugen 60 Ziele in 15 Ländern an. Seit der Ausmusterung der Boeing 747 betriebt die Nationalairline auf der Langstrecke A330 und A340. Für die Kurz- und Mittelstrecken setzt sie auf B737-700 und B737-800. Die Tochter Austral betriebt zudem neue Embraer 190.

Den PR-Erfolg des nun veröffentlichten Milliardeneinkaufs kommt der jetzigen Regierung zugute. Die Folgen trägt– sollte es wirklich zur erwarteten Wahlniederlage kommen – aber nicht mehr sie. Wie die neuen Flugzeuge finanziert werden, darüber verlor das Management von Aerolíneas nämlich bislang kein Wort.

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Airbus A350 von Iberojet: Bald ab Caracas im Einsatz.

Venezolanische Airline kommt mit Airbus A350 nach Europa

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Video

Die Alternativroute für Project Sunrise: Sie führt am Nordpol vorbei.
Wenn die australische Fluggesellschaft ab 2027 nonstop zwischen Sydney und London fliegt, führt ein Teil der Flüge über eine der entlegensten Regionen der Erde. Die nördliche Alternativroute über die Polarregion bringt Qantas mehr Flexibilität und den Passagieren außergewöhnliche Ausblicke.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
INNA und Wizz Air: Das Video zu Wizz Away wurde am Flughafen Bukarest gedreht.
Wizz Air bringt mit dem Popstar Inna einen Song heraus. Wizz Away soll zum Sommerhit werden. Die Kombination Fluggesellschaft und Musik ist nicht neu. Ein Überblick von Fantasiesprache über Kerosin im Blut bis zu Mr. Trololo.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350-1000 ULR von Qantas: Spezieller Flieger für spezielle Route.
Mehr als zehn Jahre nach der Ankündigung steht der Starttermin fest: Ab Oktober 2027 wird die australische Fluglinie nonstop von Sydney nach London fliegen. Die ultralange Strecke knüpft an ein legendäres Kapitel der Geschichte von Qantas an.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin