Aeroflot-Flieger: Nicht mehr nach Damaskus.

Kaum mehr Flüge nach Syrien

Den meisten Airlines ist die Lage schon länger zu heikel. Nun stellt auch Aeroflot ihre Flüge nach Damaskus ein.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Europäische Union bereitet bereits die Ausreise von Ausländern aus Syrien vor. Über Zypern könnten sie das Bürgerkriegsland verlassen. Der Schritt kam, nachdem Damaskus bei Angriffen aus dem Ausland mit dem Einsatz von Chemiewaffen drohte. Damit eskaliert die Lage in dem Land immer weiter. Das Regime von Präsident Baschar al-Assad geht seit rund 16 Monaten mit immer brutalerer Gewalt gegen die Opposition und ihre Anhänger vor, die ihrerseits immer heftigere Gegenwehr leisten.

Wegen der Kämpfe hatten im Laufe des Jahres immer mehr Airlines den Flugbetrieb in das Land eingestellt. Mit Russlands größter Fluggesellschaft Aeroflot kommt nun eine weitere hinzu, wie die Nachrichtenagentur RIA Novosti berichtet. Inzwischen kann man nur noch mit einer Fluggesellschaft von Europa aus nach Damaskus fliegen - mit der armenischen Armavia. Zumindest lassen sich bei der Airline noch Flüge in die Stadt buchen.

Wirtschaftliche Gründe

Aeroflot stellt die Flüge ab dem 6. August ein. Sie ist der einzige russische Anbieter, der Flüge nach Damaskus anbietet. Als Grund für den Schritt nennt man bei der Fluggesellschaft, dass die Ticketverkäufe aufgrund des Bürgerkrieges so sehr eingebrochen seien, dass sich der Flugbetrieb aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr lohne. Russland ist eines der wenigen Länder, die Präsident Baschar al-Assad immer noch offiziell anerkennen.

Zwei Tage vor Aeroflot hatte bereits Royal Jordanian die Flüge eingestellt. Auf hier war der Grund der Bürgerkrieg. Flüge wolle man wieder aufnehmen, wenn die Reisebedingungen sicher seien, heißt es in einer Mitteilung der Airline.

Mehr zum Thema

ilyushin il 114 300 kaelte

Polar Airlines will Ilyushin Il-114-300 - aber nur, wenn sie noch ein zusätzliches Detail bekommt

ticker-aeroflot

Aeroflot verbindet Irkutsk mit chinesischer Strand-Destination

Techniker von Aeroflot: Das Wartungsunternehmen Aeroflot Technics ist Opfer eines massiven Cyberangriffs geworden.

Schwerer Hackerangriff legt Aeroflot Technics lahm - an einem ganz besonderen Datum

Flugzeuge in der Wartungshalle von Ural Airlines: Die Airline will die Lebenszyklen ihrer Flotte deutlich verlängern.

Ural Airlines will ihre A320 über 20.000 Stunden länger fliegen lassen als von Airbus vorgesehen

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack