Jet von Aegean Airlines: Neue Ziele im Visier.

Aegean baut massiv aus

Nach der Übernahme von Olympic gibt die griechische Fluglinie Schub. Sie vergrößert die Flotte und bedient neue Ziele - auch in Deutschland und der Schweiz.

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Zuerst natürlich hat die Übernahme Entlassungen zur Folge. 35 Millionen Euro an tieferen Kosten jährlich verspricht sich das Management von der Verschmelzung von Aegean Airlines mit Olympic Air jährlich. Dazu werden vor allem in der Verwaltung Synergien ausgeschöpft und Stellen abgebaut. Im Oktober hatte die Europäische Union die Übernahme der kleinen Konkurrentin bewilligt, nachdem Aegean davor jahrelang dafür gekämpft hatte und beim ersten Anlauf sogar am Nein aus Brüssel gescheitert war.

Doch das Sparen ist nicht das primäre Ziel von Aegean. Nächstes Jahr steht vielmehr wieder Expansion auf dem Programm. Die griechische Fluggesellschaft will die Flotte (inklusive der Flieger von Olympic) von den heutigen 45 auf 50 Flugzeuge ausbauen. Die Zahl der Basen in Griechenland soll von sieben auf acht steigen, berichtet die Zeitung Ektathimerini.

Hamburg, Hannover, Nürnberg und Zürich

Auch das Streckennetz wird 2014 markant ausgebaut. Dabei verstärkt sich Aegean insbesondere auch in Deutschland, wo Hamburg, Hannover und Nürnberg neu auf dem Flugplan stehen. In der Schweiz wird künftig auch Zürich angeflogen. Daneben stehen Abu Dhabi, Beirut, Birmingham, Catania, Kopenhagen, Marseille, Nantes und Paphos auf Zypern neu im Programm. Geprüft werden derzeit noch Flüge nach Dubrovnik, Ljubljana, Oslo und Stockholm. Bereits im Sommerflugplan hatte Aegean 29 neue Destinationen angeboten.

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