Bombardier CRJ von Adria Airways: Im Rückwärtsgang.

Flüge ab BernAdria Airways will Skywork bedrängen

Skywork Airlines hat zwar einen neuen Geldgeber und fliegt weiter. Doch Adria Airways denkt nicht daran, die Pläne in Bern aufzugeben. Sie setzt dabei auf einen Vorteil.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Am späten Montagabend stieg weißer Rauch vom Verwaltungssitz von Skywork Airlines auf. Die Schweizer Regionalairline teilte mit, dass sie weiterfliegen wird und die Finanzierung gesichert sei. Ein neuer inländischer Geldgeber werde Mittel zur Verfügung stellen, heißt es aus der Branche.

Details sollen heute bekannt werden. Das frische Geld braucht Skywork, um an einem anderen Flughafen eine zweite Basis zu errichten, die langfristig mehr hergibt als Bern. Doch aus Ljubljana kommt plötzlich heftiges Störfeuer. Trotz der Rettung der heimischen Fluggesellschaft gibt Adria Airways ihre Pläne für Bern nicht auf.

«Opulente Resonanz»

Man habe «eine opulente Resonanz von Kunden und Vertriebspartnern» erhalten, teilte Adria Airways am Dienstag (31. Oktober) mit. Man werde deshalb wie angekündigt am 6. November in Bern mit Flügen zu den Drehkreuzen Berlin, Hamburg, München und Wien starten. Die slowenische Fluggesellschaft bedient damit Strecken, die Skywork bereits im Programm hat.

Es ist eine harte Kampfansage. Skywork hat zwar den Heimbonus auf sicher und sich über die Jahre einen guten Ruf in der Region aufgebaut. Adria Airways aber wirft einen Vorteil in die Waagschale. Sie ist Mitglied in der Star Alliance. Das ermöglicht Kunden, Meilen auf den Flügen ab Bern zu sammeln. «Neben dem qualitativ hochwertigen Schweizer Produkt können wir unseren Kunden auch alle Vorteile des Star-Alliance-Produktes anbieten», so Adria-Airways-Chef Arno Schuster. Für die Expansion stationiert seine Fluglinie zwei Saab 2000 der neuen Schweizer Tochter Darwin Airline in Bern.

Nicht der erste Konkurrent

Nicht ohne Grund bedient Adria Airways zudem auch Ziele, ab denen Partnerairlines Umsteigeverbindungen anbieten. «Bald werde man die Vorteile des Vielfliegerprogramms Miles & More durch Kooperationen mit Partnerairlines über München und Wien komplementieren, erklärt Schuster weiter. Skywork besitzt eine Interlining-Kooperation mit KLM. Interlining ist die schwächste Kooperationsform zweier Fluggesellschaften. Sie verpflichten sich dadurch, Flugtickets gegenseitig zu akzeptieren. Die Passagiere profitieren von der Möglichkeit, einmal buchen und Gepäck durchchecken zu können.

Auf der Strecke nach München hatte die Regionalairline schon einmal Konkurrenz. Doch BMI Regional gab nach weniger als zwei Jahren wieder auf - trotz Codeshare-Kooperation mit Lufthansa.

Mehr zum Thema

Absturz einer Jonkers Sailplanes JS1-C: Untersuchung durch die Sust.

Neue Strategie der Schweizer Unfallermittler sorgt für Diskussionen

ticker-schweiz

Schweizer Flugshow: Dittinger Flugtage finden im August 2027 statt

ticker-schweiz

Schweiz: Studie im Auftrag des Bazl zeigt volkswirtschaftliche Bedeutung der Zivilluftfahrt

Temporärer Tower in Davos: Außen schlicht, innen hoch spezialisiert.

WG-Leben, Container-Tower, Hochdruck: So arbeitet Skyguide während des WEF in Davos

Video

wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack