Die Notlandung des A380 von Emirates: Ausweichen in die kanadische Hauptstadt.

A380 in Kanada in brenzliger Lage

Der Superjumbo von Emirates wollte nach Toronto. Regen verzögerte die Landung - bis die Tanks fast leer waren.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Passagiere von Flug EK241 freuten sich nach fast 14 Stunden Flugzeit schon die Ankunft. Sie waren morgens in Dubai gestartet und hatten als Ziel Toronto. Dort hätte der Airbus A380-800 um 15:45 Uhr Ortszeit am Pearson International Airport absetzen sollen. Doch in der kanadischen Metropole herrschte gestern Freitag (1. Juni) garstiges Wetter. Sintflutartige Niederschläge führten zu langen Verspätungen im Luftverkehr. «Es war ein schwieriger Tag für den Betrieb», sagte eine Sprecherin des Flughafens zur Zeitung The Ottawa Citizen. Der Superjumbo von Emirates konnte deshalb nicht planmäßig landen und musste zuerst nördlich von Toronto drei weiträumige Schleifen ziehen. Später kreiste er auch noch über dem Flughafen selbst.

Doch es waren am Ende zu viele Warteschleifen. Um etwa 17 Uhr Ortszeit meldete der Flugkapitän den Aufsehern in Toronto einen Notfall. Man müsse jetzt dringend landen. Wie der Ottawa Citizen schreibt, drohte dem A380 der Treibstoff auszugehen. Die Maschine mit 530 Reisenden an Bord wurde deshalb nach Ottawa umgeleitet. Dort setzte sie am Macdonald-Cartier International Airport um 17:30 Uhr ohne Probleme auf. Bei der Landung erregte der Flieger einiges Aufsehen. «Ein so großes Flugzeug, das so tief fliegt - das sah einfach nicht normal aus», erklärte Patrick Lewis dem Ottawa Citizen, der die Landung aus seinem Auto beobachtete. Große Jets setzen sonst nicht in Ottawa ab.

Sichere Landung, standardmäßige Kontrolle

Am Pistenrand standen Notfallfahrzeuge bereit - eine standardmäßige Sicherheitsmaßnahme. Die Flughafenbetreiber setzen nach der ungeplanten einen Routinecheck der Landebahn an. Auch das ist eine übliche Maßnahme. Nach rund zwei Stunden Aufenthalt am Flughafen der kanadischen Hauptstadt flog der Riesenflieger nach Toronto weiter.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Qantas: Ein Werkzeug blieben der Tragfläche.

Werkzeug in Tragfläche von Airbus A380 entdeckt – nach zwei Langstreckenflügen

Neue Business-Sitze: So soll es bald in den Airbus A380 von Lufthansa aussehen.

Das wird die neue Business Class in den Airbus A380 von Lufthansa

D-AIMH: Bekommt sie die Jubiläumslackierung?

Lufthansa flog leeren Airbus A380 nach Shannon - aus gutem Grund

ticker-emirates

Rauchwarnung beschert Accra raren Airbus-A380-Besuch

Video

Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies