Der erste A320 Neo von Eurowings mit neuen, nicht ausfahrbaren Landelichtern.

Airbus A320 NeoWarum Airbus die Landescheinwerfer verändert hat

Der erste Airbus A320 Neo von Eurowings sorgte für eine Premiere, die weitgehend unbeachtet blieb. Neue Landescheinwerfer sorgen für mehr Effizienz.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Anfang April erhielt Eurowings ihren ersten Airbus A320 Neo. Doch das war nicht das einzige Neue. Das Flugzeug mit dem Kennzeichen D-AENA verfügt über eine Eigenheit, die bis dahin noch kein anderes der A320-Familie besaß: neue Landescheinwerfer.

Die korrekte Bezeichnung lautet Multi-Functional Runway Lights. Bislang waren die Scheinwerfer bei der A320-Familie einfahrbar. Die D-AENA verfügt dagegen über fest installierte Lichter. Sie sind dort, wo die Tragfläche am Rumpf angebaut ist. «Das neue Design ist eine Vereinfachung der bisherigen Lösung und liefert zudem eine bessere optische Leistung», begründet Airbus die Anpassung gegenüber aeroTELEGRAPH. Die Komplexität sei geringer, ebenso der Wartungsaufwand.

Weniger Luftwiderstand

Auch in Sachen Effizienz böten die neuen Landescheinwerfer Vorteile, heißt es von Airbus. «Das bisherige System hatte Leuchten in verschiedenen Positionen und waren ein einziehbares System. Jetzt gibt es keine beweglichen Teile mehr. Dadurch wird auch der Luftwiderstand reduziert.»

Die neuen Landescheinwerfer sind bei den A320 Neos allerdings kein Standard. Fluggesellschaften können selbst entscheiden, ob sie die neuen Lichter wollen oder lieber die alte Lösung eingebaut haben möchten. Nur bei den A321 XLR gehören sie fortan zur Standardausstattung, wie Airbus erklärt.

Weitere Betreiber sollen folgen

Erste Betreiberin des Neos mit den neuen Lichtern war Eurowings. Weitere Fluggesellschaften sollen in den nächsten Wochen folgen, so Airbus.

Mehr zum Thema

Flieger von Eurowings: Auf einmal mehr Reisende als Jets.

Hier fliegt der erste Airbus A320 Neo von Eurowings

Hier landet er: Der erste Airbus A320 Neo von Eurowings.

Eurowings hat ihren ersten Airbus A320 Neo

ticker-airbus-konzern-

Für deutsche Luftwaffe: Eurofighter Quadriga hebt zum Erstflug ab

ticker-airbus-konzern-

Airbus signalisiert Gesprächsbereitschaft nach anhaltenden Streiks in Spanien

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies