Sukhoi Superjet von Aeroflot: Nachschub ist offenbar unterwegs.

Russische Flieger für Staatsairline22 weitere Superjets für Aeroflot?

Lange war Superjet-Lieferpause bei der russischen Staatsairline. Jetzt könnte Aeroflot bald weitere Exemplare des heimischen Regionaljets bekommen.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

50 Exemplare des Regionalfliegers Superjet 100 hat Aeroflot bereits von Sukhoi erhalten. 49 sind noch im Einsatz. Denn eines der Flugzeuge wurde beim tödlichen Unglück im Mai in Moskau zerstört. 100 weitere der Flieger soll die Staatsairline laut einer Vereinbarung aus dem vergangenen Herbst bis 2026 erhalten.

Doch neue Superjets wurden seither nicht mehr geliefert. Nun hat sich aber Sergey Chemezov im Interview mit der Wirtschaftszeitung RBK geäußert. Der Chef des staatlichen Technologie- und Rüstungskonzerns Rostec sitzt auch im Aufsichtsrat des Luftfahrtkonsortiums UAC, zu dem Sukhoi gehört. Der einflussreiche Manager sagte im Gespräch mit der Zeitung, es gebe eine Vereinbarung und hoffentlich bald auch einen unterschriebenen Vertrag, wonach Aeroflot weitere 22 Superjets erhalte.

Interessent für drei weitere Flieger

Chemezov gestand ein, dass der Superjet «Kinderkrankheiten» habe. Aber das werde sich mit der Zeit legen. In Bezug auf den viel kritisierten Service von Sukhoi sagte er zudem, die Betreiber sollten nicht die ganze Verantwortung auf den Hersteller abschieben. Aeroflot könne dem Problem durch einen gemeinsamen Servicebetrieb mit UAC begegnen.

Gemäß dem Fachportal Russian Aviation Insider winkt Sukhoi noch ein weiterer Auftrag, wenn auch von einem recht unsicheren Kunden. Demnach soll die Airline Qanot Sharq aus Usbekistan eine Absichtserklärung unterzeichnet haben, mithilfe eines Finanzpartners drei Superjets zu leasen. Die Fluggesellschaft, die nicht einmal ein gültiges Luftverkehrsbetreiberzeugnis hat, wolle so den Betrieb wieder aufnehmen.

Viele Rückschläge

Sukhoi könnte die Erfolge gut gebrauchen. Denn zwar hatten zuletzt Yakutia Airlines und Azimuth angekündigt, zehn und zwei weitere Superjets zu leasen. Doch fernab des Heimatlandes droht dem Flieger ein herber Rückschlag, da mit der mexikanischen Interjet der einzige namhafte nichtrussische Betreiber alle Superjets loswerden möchte.

Mehr zum Thema

City Jets Superjets am Shannon Airport: Was wird aus den geparkten Fliegern?

Superjets von City Jet warten auf neue Besitzer

Russischer Jet MS-21-300: Findet er Absatz in der Türkei?

Setzt die Türkei auf MS-21 und Superjet?

Superjet-Produktion: Sukhoi will nun auf die Bremse treten.

So schlecht läuft Sukhois Geschäft mit dem Superjet

ticker-russland

Russland will Kriterien für Luftfahrtkontrollen ausweiten

Video

Boeing 767 mit Amazon-Bemalung: Das Flugzeug schoss über eine Straße hinaus, der Flughafen wurde geschlossen.
Eine Boeing 767 F von 21 Air schoss bei der Landung am Flughafen Miami über das Ende der Piste hinaus und überquerte eine viel befahrene Straße. Aufnahmen zeigen Feuer und schwarzen Rauch am Frachter, der für Amazon Air unterwegs war. Es gibt fünf Verletzte und fünf Tote.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Flughafen Düsseldorf U-Bahn 9
Nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet Düsseldorf zwei neue U-Bahn-Linien. Sie binden erstmals den Flughafen an das Stadtbahnnetz der Landeshauptstadt an.
Jakob Wert
Jakob Wert
Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies