Sukhoi Superjet von Aeroflot: Nachschub ist offenbar unterwegs.

Russische Flieger für Staatsairline22 weitere Superjets für Aeroflot?

Lange war Superjet-Lieferpause bei der russischen Staatsairline. Jetzt könnte Aeroflot bald weitere Exemplare des heimischen Regionaljets bekommen.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

50 Exemplare des Regionalfliegers Superjet 100 hat Aeroflot bereits von Sukhoi erhalten. 49 sind noch im Einsatz. Denn eines der Flugzeuge wurde beim tödlichen Unglück im Mai in Moskau zerstört. 100 weitere der Flieger soll die Staatsairline laut einer Vereinbarung aus dem vergangenen Herbst bis 2026 erhalten.

Doch neue Superjets wurden seither nicht mehr geliefert. Nun hat sich aber Sergey Chemezov im Interview mit der Wirtschaftszeitung RBK geäußert. Der Chef des staatlichen Technologie- und Rüstungskonzerns Rostec sitzt auch im Aufsichtsrat des Luftfahrtkonsortiums UAC, zu dem Sukhoi gehört. Der einflussreiche Manager sagte im Gespräch mit der Zeitung, es gebe eine Vereinbarung und hoffentlich bald auch einen unterschriebenen Vertrag, wonach Aeroflot weitere 22 Superjets erhalte.

Interessent für drei weitere Flieger

Chemezov gestand ein, dass der Superjet «Kinderkrankheiten» habe. Aber das werde sich mit der Zeit legen. In Bezug auf den viel kritisierten Service von Sukhoi sagte er zudem, die Betreiber sollten nicht die ganze Verantwortung auf den Hersteller abschieben. Aeroflot könne dem Problem durch einen gemeinsamen Servicebetrieb mit UAC begegnen.

Gemäß dem Fachportal Russian Aviation Insider winkt Sukhoi noch ein weiterer Auftrag, wenn auch von einem recht unsicheren Kunden. Demnach soll die Airline Qanot Sharq aus Usbekistan eine Absichtserklärung unterzeichnet haben, mithilfe eines Finanzpartners drei Superjets zu leasen. Die Fluggesellschaft, die nicht einmal ein gültiges Luftverkehrsbetreiberzeugnis hat, wolle so den Betrieb wieder aufnehmen.

Viele Rückschläge

Sukhoi könnte die Erfolge gut gebrauchen. Denn zwar hatten zuletzt Yakutia Airlines und Azimuth angekündigt, zehn und zwei weitere Superjets zu leasen. Doch fernab des Heimatlandes droht dem Flieger ein herber Rückschlag, da mit der mexikanischen Interjet der einzige namhafte nichtrussische Betreiber alle Superjets loswerden möchte.

Mehr zum Thema

City Jets Superjets am Shannon Airport: Was wird aus den geparkten Fliegern?

Superjets von City Jet warten auf neue Besitzer

Russischer Jet MS-21-300: Findet er Absatz in der Türkei?

Setzt die Türkei auf MS-21 und Superjet?

Superjet-Produktion: Sukhoi will nun auf die Bremse treten.

So schlecht läuft Sukhois Geschäft mit dem Superjet

Boeing 777 von Nordwind Airlines: Fliegt eher leer nach Nordkorea.

Flüge von Moskau nach Pjöngjang bleiben praktisch leer

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg