Head-up-Display in einer C-Series, das Piloten Infos anzeigt: Bekam Delta die C-Series zu günstig?

USA bestrafen Bombardier219 Prozent Strafzoll auf die C-Series

Das Handelsministerium der USA urteilt, dass Bombardier bei der C-Series von Subventionen profitieren. Darum werden die Jets mit Strafzöllen belegt.

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Es war ein Durchbruch. Im April 2016 gab Bombardier bekannt, dass Delta Air Lines bis zu 125 C-Series CS100 kaufen werde. Damit hatte erstmals ein Kunde aus dem wichtigsten Luftfahrtmarkt der Welt das neue Flugzeug bestellt. Boeing gefiel das gar nicht. Der amerikanische Flugzeugbauer hatte mitgeboten und monierte, die Kanadier hätten den Auftrag mit Dumpingpreisen gewonnen.

Boeing klagte deshalb gegen Bombardier. Nun bekam Boeing Recht. Das Handelsministerium der USA kam in einem vorläufigen Entscheid zum Schluss, dass der kanadische Flugzeugbauer von unfairen staatlichen Subventionen profitiert habe.

Zahlen bei Auslieferung

Die Folge: Die USA belegen die C-Series mit einem Strafzoll von 219 Prozent. Der Betrag wird fällig, sobald Bombardier die C-Series an Delta ausliefert. Das wird im kommenden Frühjahr so weit sein. Der Flugzeugbauer kommentierte, der Strafzoll sei «absurd». Boeing versuche Konkurrenz auszuschalten.

Noch ist die Entscheidung vorläufig. Erst wenn auch die United States International Trade Commission, eine unabhängige, gerichtsähnliche Bundesbehörde der USA, befindet, dass Boeing durch die Subventionen wirklich ein Nachteil entstanden ist, muss der Strafzoll bezahlt werden. Ihr Urteil wird im kommenden Frühjahr erwartet.

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