Airbus A321 von Latam: Elf Exemplare werden den Eigentümer wechseln.

17 Jets von Latam17 Airbus A321, A350 und Boeing 787 werden zwangsversteigert

Die südamerikanische Airline nutzte Airbus A350, A321 und Boeing 787 als Sicherheit. Nun werden 17 Flugzeuge versteigert. Die Zahl der potenziellen Käufer ist begrenzt.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Es geht nicht um zwei oder drei Flugzeuge, sondern gleich um sechs Langstreckenjets und elf Kurz- und Mittelstreckenflieger. Die Firma Sky Works Leasing lässt im Auftrag der Finanz- und Treuhandfirma Wilmington Trust Company insgesamt 17 Flugzeuge von Latam versteigern.

Konkret sind es zwei Airbus A350-900, vier Boeing 787-9 und elf Airbus A321-200 der chilenisch-brasilianischen Airline, die am 14. April öffentlich versteigert werden. Die Flugzeuge stehen in Kalifornien in den USA. Sie müssen vom Käufer dort im aktuellen Zustand übernommen werden. Das berichtet das Fachmagazin Air Finance Journal.

Nur im Paket zu haben

Die elf Airbus A321 bleiben nach dem Kauf weiterhin an Latam verleast. Sie wechseln also nur den Eigentümer, vorerst aber nicht den Betreiber. Und es gibt noch einen wichtigen Punkt: Alle 17 Flugzeuge werden nur als Komplettpaket angeboten.

So stellt sich die Frage, wer als potenzieller Käufer überhaupt infrage kommt. Zwar gibt es große Airline-Gruppen, die A350, Boeing 787 und Airbus A321 betreiben, in Europa etwa IAG, Air France-KLM und künftig auch Lufthansa. Doch Geld und Bedarf für so viele weitere Flugzeuge sind auf absehbare Zeit wohl beim niemandem davon vorhanden.

Große Leasingfirma könnte zuschlagen

Auch Air China, China Eastern, China Southern haben alle drei Modelle in ihren Flotten. Wahrscheinlicher scheint jedoch, dass eine große Leasingfirma zuschlagen könnte, wenn der Preis attraktiv genug ist. Und natürlich ist es auch möglich, dass sich kein Käufer findet.

Versteigert werden die Jets, da Latam ab 2015 Geld über ein Finanzierungsinstrument namens EETC Enhanced Equipment Trust Certificates aufnahm und dafür die Flieger als Sicherheit hinterlegte. Im Zuge der Corona-Krise flüchtete sich die Fluggesellschaft im Mai 2020 dann in den USA, wo sie börsennotiert ist, in ein Gläubigerschutzverfahren.

Auch Norwegian-Jets werden versteigert

Die Wilmington Trust Company ist derzeit aber nicht nur mit Fliegern von Latam beschäftigt. Sie lässt Ende März auch zehn Boeing 737-800 von Norwegian versteigern.

Mehr zum Thema

Flieger von Latam in Chile: Die Konkurrenz durch Billigflieger ist groß.

Soll Latam zum Billigflieger werden?

Latam muss Sanierungsplan überarbeiten

Latam muss Sanierungsplan überarbeiten

Airbus-A350-Anhänger von Delta: Die Airline bekommt noch einige der Langstreckenjets.

Delta lässt Latam auf A350 sitzen - und zahlt dafür

ticker-airbus-konzern-

Airbus nimmt Wechsel im Verwaltungsrat vor

Video

Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.
In Wisconsin stürzt ein Kleinflugzeug in ein Maisfeld. Die ersten Helfer kommen nicht über die Straße, sondern mit dem Fallschirm aus einem anderen Flugzeug, das zufällig in der Nähe war.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies