Skyline von Sydney: Neuer Flughafen für mehr Touristen.

Sydney: Polemik um zweiten Flughafen

Die Regierung Australiens lehnt einen neuen Airport in der Metropole ab. Qantas fordert dazu auf, diese Meinung zu ignorieren.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Es ist ein kleiner Stich ins Herz eines jeden Flughafenmanagers, wenn der Rivale besser abschneidet. Kerrie Mather als Vorstandsvorsitzender des Flughafens Sydney ist es dieser Tage so ergangen. In der neusten Rangliste der besten Airports Ozeaniens von Skytrax erreichte Auckland in Neuseeland den ersten Platz. Sydney landete nur auf dem zweiten Rang. Und gleich einen zweiten Rückschlag musste die Managerin auch noch einstecken. Eine unabhängige Expertenkommission erteilt in einem Bericht offenbar der Idee eine Absage, einen zweiten Flughafen in der australischen Metropole zu bauen. Damit sollte der bestehende Kingsford Smith Airport entlastet und die Zahl der Touristen bis 2020 verdoppelt werden. In der ersten Version sei der Vorschlag noch im Bericht enthalten gewesen, berichtet die australische Zeitung The Daily Telegraph.

Premierminister Barry O'Farrell hatte sich bereits früher skeptisch geäußert. Er bevorzugt einen Ausbau des Flughafens in Canberra und die Anbindung an ein Hochgeschwidigkeits-Eisenbahnnetz, welches Passagiere dann rasch nach Sydney bringen soll. Dass die jetzige Situation nicht geht, davon ist er auch er überzeugt. Denn der bestehende Flughafen Sydney erreicht 2030 seine Kapazitätsgrenze.

Zu weit weg

Doch die nationale Fluggesellschaft Qantas will nicht auf den Premier hören. «Die Arbeit an einem zweiten Flughafen - am besten in Badgerys Creek - sollte umgehend aufgenommen werden. Die Politiker sollten ihre Differenzen beiseite lassen und im Sinne Australiens handeln», schrieb Konzernchef Alan Joyce in einer Kolumne im Daily Telegraph. «Ich glaube nicht, dass Canberra eine Alternative sein kann. Es ist ganz einfach zu weit weg.» Er selbst komme aus Irland, wo Ryanair eine Kultur daraus gemacht habe, zweitklassige Flughäfen anzufliegen. «Nicht einmal Ryanair würde 280 Kilometer weit weg gehen.»

Mehr zum Thema

ticker-qantas

Qantas warnt vor längeren Project-Sunrise-Flügen ohne Midway

ticker-qantas

Qantas startet 2028 Nonstopflüge von Sydney nach New York

ticker-qantas

Qantas eröffnet Technologiezentrum in Adelaide

ticker-qantas

Los Angeles Rams und San Francisco 49ers: Qantas fliegt NFL-Teams mit Airbus A380 nach Melbourne

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier