LuklaZwei Tote bei Absturz von Frachter in Nepal

Der Tenzing-Hillary Airport im nepalesischen Lukla gilt als schwierig. Nun forderte er wieder Tote. Eine Let L-410 von Summit Air stürzte beim Landeanflug ab.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Das Wetter war am Samstag (27. Mai) normal. Es herrschten leichte Winde und im Tal hingen Nebelschwaden. Die Landung am Tenzing-Hillary Airport im nepalesischen Lukla hätte daher kein Problem sein sollen. Die Piloten einer Let L-410 von Summit Air (der ehemaligen Goma Air) hatten denn auch laufend Kontakt zu den Lotsen im Kontrollturm des auf 2860 Meter über Meer im Himalaya gelegenen Flughafens.  Nichts deutete auf Probleme hin. Sie erklärten sich bereit zur Landung.

Doch am Ende endete der Flug in einer Katastrophe. Kurz nach 14 Uhr Lokalzeit begannen die Piloten ihren Anflug und flogen dabei aus ungeklärten Gründen plötzlich zu tief. Gemäß unbestätigten Quellen habe sich die Sicht plötzlich verschlechtert. Andere Quellen reden von einer Bö als möglicher Ursache. Die Let L-410 mit dem Kennzeichen 9N-AKY hob gemäß Augenzeugen plötzlich die Nase, berührte Bäume und knallte dann in einen Erdhügel unterhalb der Piste. Sie zerfiel dabei in drei Teile.

Zwei Tote, eine Verletzte

Der Flugkapitän verstarb auf der Stelle. Der Kopilot war schwer verletzt und verstarb später im lokalen Krankenhaus, weil er nicht nach Kathmandu transportiert werden konnte. Die Flugbegleiterin überlebte den Unfall.

Im oben stehenden Video sehen Sie den Start einer Let L-410 in Lukla.

Mehr zum Thema

ticker-nepal

Nepal erhöht Kerosinpreise um 78 Prozent

Flughafen Kathmandu: Nichts geht mehr.

Armee umstellt Flughafen Kathmandu - Betrieb eingestellt

ticker-spicejet

Spicejet fliegt nach zehn Jahren Pause wieder nach Kathmandu

Abschied der 9N-AIN: Das Flugzeug war ...

Erstmals fliegt eine ATR 42 bis zum Lebensende

Video

Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
leav damakus syrien wassersalut
Mit Leav fliegt wieder eine deutsche Fluglinie nach Syrien und baut ihr Angebot direkt aus. Sundair soll bald folgen. Auch Eurowings zeigte in der Vergangenheit Interesse - will aktuell aber noch nicht wieder das Land ansteuern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies