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Zipair Tokyo

Auf dem Jungernflug reisten zwei Passagiere

Zipair Tokyo hat ihre regulären Flüge aufgenommen. Doch viel Nachfrage für den ersten Flug der Tochter von Japan Airlines gab es nicht.

Zipair Tokyo

Dreamliner von Zipair Tokyo: Erster Flug, wenig Interesse.

Eigentlich wollte Zipair Tokyo die Flüge im Mai aufnehmen. Doch dann brach die Covid-19-Pandemie über die Welt herein. Und so musste die neue japanische Billigairline ihren Start verschieben. Statt Passagiere zu Urlaubszielen transportierte sie vorerst nur Waren innerhalb von Asien.

Am Freitag (16. Oktober) hat Zipair den regulären Jungfernflug jedoch nachgeholt. Die Fluggesellschaft fliegt mit ihren zwei Boeing 787-8 ab sofort zwei Mal pro Woche von Tokio-Narita nach Seoul-Incheon. Ab dem 25. Oktober sind drei wöchentliche Verbindungen vorgesehen. Später sollen Bangkok und Honolulu als Ziele folgen.

Zipair hat Ziele in Europa und Amerika im Visier

Beim Erstflug war das Interesse an den Diensten von Zipair allerdings ziemlich gering. Wie japanische Medien berichten, hatten nur gerade zwei Passagiere ein Ticket für den Flug von Tokio nach Seoul gekauft. Damit blieben 288 Sitze im Dreamliner frei. Man wolle trotz Corona starten und so das Vertrauen der Kunden gewinnen, so das Unternehmen.

Zipair Tokyo ist eine Tochter von Japan Airlines. Nach Bangkok, Seoul und Honolulu plant die Billigairline weitere Ziele in Asien, Europa und Amerika anzusteuern. Sie will Servicequalität mit tiefen Preisen verbinden. In ihren Boeing 787-8 bietet die Fluglinie 18 Business-Class-Sessel an, die sich in ein vollflaches Bett verwandeln lassen und 272 Economy-Sitze.



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