Flugzeug von Wow Air: Bald mit Ex-Icelandair-Piloten im Cockpit?

Nach RauswurfWow Air will entlassene Icelandair-Piloten

Icelandair entlässt 115 Piloten und degradiert 70 weitere, zumindest für den Winter. Wow Air bietet ihnen nun Stellen an - und die Piloten zeigen sich sehr interessiert.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Icelandair beschäftigt rund 520 Piloten. 115 davon will die Fluggesellschaft nun entlassen. 70 weitere sollen zu Kopiloten degradiert werden. Ein Sprecher bestätigte die Zahlen gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Sender RUV und nannte geringere Wachstumserwartungen für den Winter als Grund.

Örnólfur Jónsson sieht das anders. Der Chef der Pilotenvereinigung FIA sagt, dies geschähe seit Jahren stets zur Wintersaison. Die Verantwortlichen der Fluggesellschaft würden lediglich eine Gelegenheit sehen, «um Geld zu sparen, indem sie Leute für einige Monate von der Gehaltsliste streichen», kritisiert Jónsson. Er denke, dass manche nicht mehr zu Icelandair zurückkehren wollten, auch wenn sie die Chance bekämen.

Wow Air berichtet von Dutzenden Bewerbungen

Tatsächlich gibt es eine Alternative. Skuli Mogensen als Chef des Billigfliegers Wow Air erklärte: «Ich wäre glücklich, diesen exzellenten Leuten Arbeit anbieten zu können, wenn sie unsere Anforderungen erfüllen.» Am Mittwoch (28. Juni) lud er zu einer Informationsveranstaltung, wie die Zeitung Morgunblaðið berichtete.

FIA-Vize-Chef Jó­hann Óskar Borgþórs­son schätzt, dass 150 Leute anwesend waren, davon 70 bis 80 Icelandair-Piloten. Er sagte, dass die Konditionen von Wow Air besser seien, als viele Piloten erwartet hätten. Einen Tag später erklärte ein Wow-Air-Sprecher dann gegenüber der Zeitung, seine Fluggesellschaft habe Dutzende Bewerbungen erhalten. Er sagte, die Airline brauche mehr Personal und verwies auf den Expansionskurs.

Neue Destinationen geplant

Ende März hatte die Fluggesellschaft bekannt gegeben, die Flotte um sieben Flieger zu erweitern, darunter auch Airbus A330 Neo. Außerdem sagte der Sprecher nun, man wolle in den kommenden Monaten das Angebot auch um zusätzliche Destinationen erweitern.

Mehr zum Thema

Niceair-Gründer Martin Michael (rechts) und XXX Pressechefin vom Flughafen Akureyri (links): Ab Februar gibt es wieder Verbindungen nach Europa.

Niceair startet Mini-Comeback mit gemieteter Boeing 737-800

Airbus A319 von Niceair: Durfte keine Passagiere aus dem Vereinigten Königreich nach Island fliegen.

Deutscher Luftfahrtunternehmer erweckt isländische Airline wieder zum Leben

Flugzeug von Loftleiðir in New York: Die Fluglinie ging später in Icelandair auf.

Islands Airline-Geschichte: Von Hippie-Liebling Loftleidir bis zur Play-Pleite

Airbus A320 von Play: Das Spiel ist aus.

Play stellt Flüge Knall auf Fall ein

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack