Rang 5: Angola. 237 Millionen, seit 7 Monaten blockiert.

TicketeinnahmenDiese Länder blockieren Airline-Gelder

Lufthansa fliegt wie viele andere Fluggesellschaften nicht mehr nach Venezuela. Die Airlines bekommen ihre Gewinne nicht mehr ausbezahlt. Auch in anderen Ländern ist das ein Problem. Die Liste.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Air Canada, Alitalia, Gol und Tame aus Ecuador hatten schon länger genug. Lufthansa gab sich bis zuletzt zuversichtlich. «Wir stehen in Diskussionen mit der Regierung», so ein Sprecher der Fluglinie im März. Die deutsche Fluggesellschaft wartet wie andere Airlines auch seit Monaten auf Geld, das in Venezuela eingefroren ist. Vergangene Woche stoppte sie dann ihre Flüge nach Caracas ebenfalls. Kurz darauf folgte Latam mit dem gleichen Schritt.

Kein Wunder. Venezuela schuldet internationalen Airlines inzwischen seit 16 Monaten rund 3,8 Milliarden Dollar, so die Internationale Luftverkehrs-Vereinigung Iata. Der Grund ist das seit 2003 geltende strikte Devisenkontrollsystem. Es verbietet es ausländischen Fluggesellschaften, ihre Ticketeinnahmen einfach so aus dem Land auszuführen. Das ist nur mit Genehmigung und mit Vorgabe des Wechselkurses durch die Zentralbank erlaubt. Doch diese Genehmigungen wurden nicht erteilt, das Geld bleibt im Lande gefangen.

Weitere gefangene 1,5 Milliarden Dollar

Venezuela ist jedoch kein Einzelfall. Es gibt auf der Welt vier weitere Länder, wo weitere 1,5 Milliarden Dollar von Fluggesellschaften blockiert sind. «Die Rückführung von Gewinnen ist für Airlines zentral, um die Anbindung von Ländern sicherzustellen und so die wirtschaftliche Entwicklung zu fördern», so Iata-Chef Tony Tyler.

Erfahren Sie in der oben stehenden Bildergalerie, wo auch noch Geld aus Ticketeinnahmen gefangen ist.

Mehr zum Thema

ticker-lufthansa

Lufthansa schickt zum Oktoberfest neue Trachtencrew auf Reisen

ticker-lufthansa

Lufthansa Cargo führt Notfallservice für besonders dringende Sendungen ein

ticker-lufthansa

Lufthansa Technik versorgt Uzbekistan Airways bis 2035 mit Ersatzteilen

Flugzeuge von Emirates und Lufthansa: Nur eine von beiden Airlines hat Grund zur Freude.

Lufthansa kritisiert zusätzliche Verkehrsrechte für Emirate: «Bundesregierung schießt zu viele Eigentore»

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies