Dreamliner in den Farben der Lufthansa-Airlines: Stockt die Gruppe ihre Order auf?

Mit Airbus und BoeingLufthansa verhandelt über kleinere Langstreckenjets

Die Fluggesellschaft verhandelt mit Airbus und Boeing über Langstreckenflieger. Lufthansa interessiert sich für kleinere Modelle, weil A380 und 747 wegfallen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Lufthansa befindet sich derzeit mit Airbus, Boeing und Embraer in Gesprächen über ihre künftige Flotte. Das sagte Konzernchef Carsten Spohr in einem Gespräch mit der German Society der London School of Economics and Political Science. Da die Hersteller kein Interesse an Stornierungen hätten, treffe man auf eine «große Offenheit».

Speziell äußerte sich Spohr zur Langstreckenflotte und zum Ersatz für Modelle wie Airbus A380 und Boeing 747. «Wir flotten viele vierstrahlige Flugzeuge aus, was zu einem gewissen Bedarf an kleineren Langstreckenflugzeugen führt», sagte der Lufthansa-Chef. Man verhandle sowohl mit Airbus aus als auch mit Boeing über kleinere und effizientere Jets. Auf die Frage, ob es um Umwandlungen von Bestellungen gehe oder gar um neue Orders, sagte Spohr, das hänge ganz von den Bedingungen ab.

Umwandlungen wahrscheinlich als neue Orders

Dass Lufthansa zusätzliche Langstreckenflieger bestellt, ist nicht ganz ausgeschlossen, erscheint angesichts der aktuellen Situation aber selbst bei attraktiven finanziellen Bedingungen unwahrscheinlich. So könnten sich Umwandelungen von Orders anbieten.

Bei Airbus hat Lufthansa noch Bestellungen für 26 weitere Airbus A350-900 offen. Vom kleineren A330 Neo hat der Konzern noch keine bestellt. Denkt man noch eine Nummer kleiner, könnte Lufthansa sogar einige A350-Orders in Bestellungen für A321 XLR umwandeln. Das könnte sich gerade für Routen zwischen Westeuropa und Nordamerika anbieten, für die Spohr sich in der Business und First Class langfristig pessimistisch zeigte.

Wechsel von einigen 777-9 auf 787-9?

Von Boeing erwartet Lufthansa 20 Boeing 787-9 und 20 Boeing 777-9. Die stark verspätete 777X soll mittlerweile frühestens 2023 ankommen. Schon 2019 hatte die Fluggesellschaft 14 weitere 777-9-Bestellungen zu Optionen herabgestuft. Ein Wechsel von einigen 777-9 auf den kleineren 787 Dreamliner wäre durchaus denkbar.

Sehen Sie hier im Video das ganze Gespräch mit Carsten Spohr:

Mehr zum Thema

Zusammenbau der Rumpfteile der ersten Boeing 777-9 für Lufthansa im Februar 2019 bei Boeing: Geflogen ist das Modell immer noch nicht.

Lufthansa macht Rückzieher bei der Boeing 777X

MD-11 winkt doch noch ein Sommer bei Lufthansa Cargo

MD-11 winkt doch noch ein Sommer bei Lufthansa Cargo

Lufthansas erster Airbus A350-900 D-AIXA bei der ursprünglichen Bemalung im November 2016: Kommt nun schon wieder in den Lackierhangar.

Airbus lackiert kostenlos drei A350 von Lufthansa

ticker-airbus-konzern-

Airbus sammelte im Juli 204 Bestellungen ein - nur ein Storno

Video

Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin