Airbus A380 in den Farben von Iran Air: Bleibt das nur eine Vision?

ZweifelWill Iran Air die Airbus A380 nicht mehr?

Gerüchteweise zweifelt Iran Air inzwischen, ob der Airbus A380 die richtige Wahl ist. Statt Superjumbos könnte die iranische Nationalairline mehr A350 ordern.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Es sind momentan erst Gerüchte. Die Nachrichtenagentur Reuters will von verschiedenen Insidern erfahren haben, dass der Verkauf von 12 Airbus A380 an Iran Air auf der Kippe steht. Die Order der Superjumbos war Teil der 118 Flugzeuge umfassenden 27-Milliarden-Bestellung der iranischen Nationalairline bei Airbus, die im Januar bekannt gegeben worden war.

Nun gibt es aber in Teheran offenbar Zweifel, ob das größte Passagierflugzeug der Welt für Iran Air wirklich eine gute Wahl ist. Der A380 sei nur eine Option, so eine Quelle bei der Fluggesellschaft zu Reuters. Man könne laut dem mit Airbus abgeschlossenen Vertrag auch noch auf andere Modelle wechseln. Zusätzliche A350-1000 wären sicher eine Alternative. Iran Air hat bislang neben den 12 A380 auch 21 Flieger aus der A320-Familie (aktuelle Version), 24 Flieger aus der A320-Neo-Familie, 27 A330, 18 A330-900 Neo und 16 A350-1000 geordert.

Vielleicht nach New York und London

In der Tat könnte der A380 vielleicht während der Zeit des Haddsch groß genug für die Fluglinie sein. 2016 werden aber beispielsweise aus dem Iran keine Pilger nach Saudi-Arabien reisen, weil es heftige politische Spannungen zwischen den beiden Ländern gibt. Wie schnell sich die Situation entspannt, ist offen.

Die ersten Superjumbos hätten in rund fünf Jahren an Iran Air geliefert werden sollen. Dann kommen aber auch bereits die ersten gebrauchten A380 auf den Markt, bei denen sich Iran Air ebenfalls bedienen könnte. Zudem ist der A380 für Iran Air für viele Strecken das ganze Jahr über doch etwas groß. Potenzial gäbe es vielleicht für Flüge nach New York und London.

Bis zum Drehkreuz fehlt noch einiges

Der Iran plant zwar mit Teheran wie Dubai zu einem neuen Drehkreuz zwischen Europa und Asien zu werden. Bis dahin vergehen aber noch viele Jahre. Unter anderem muss bis dahin die Infrastruktur verbessert werden. Außerdem brauchen Einheimische die Möglichkeit, mehr zu reisen. So schnell wird aus Iran Air daher noch keine persische Emirates.

Mehr zum Thema

... D-AIMK ist am 12. März aus Manila nach Frankfurt zurückgekehrt.

Lufthansa holt Airbus A380 aus Abu Dhabi zurück - jedoch ohne Fluggäste an Bord

airbus a380 lufthansa 100 jahre muc 02

Das schillernde Leben des Airbus A380, der jetzt den XXL-Kranich trägt

british airways airbus a380 landing london heathrow-ref42999

So baut British Airways die Kabinen ihrer Airbus A380 um

ticker-qantas

Airbus-A380-Charter: Bad Bunny in Australien gelandet

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack