Das Ziel auf dem Tablet: Im Airbus A319 ...

Podcast LuftraumWie sich eine Airbus-A319-Crew auf einen Flug nach Innsbruck vorbereitet

In der unserer neuen Podacst-Folge begleiten wir eine Cockpitcrew von Eurowings im Airbus A319 von Hamburg nach Innsbruck. Schon im Briefing wird klar, warum die Landung dort so speziell ist.

Top-Jobs

Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Landungen in Innsbruck sind etwas Besonderes - das wird schon beim Crew-Briefing vor dem Flug klar. «Vor allem das Landegewicht ist relativ entscheidend», erklärt Eurowings-Kapitän Alexander Achilles in der neuen Folge unseres Podcasts Luftraum. «Der Wind ist häufig mal etwas umlaufend in Innsbruck und dadurch, dass die Landebahn nicht sonderlich lang ist, muss man da gelegentlich mit dem spitzeren Bleistift rechnen.»

Hinzu kommt ein wirtschaftlicher Faktor: «Der Sprit da unten ist recht teuer. Das heißt, wir sind seitens des Unternehmens angehalten, soviel Sprit mitzunehmen, dass wir hin und zurück fliegen können», so Achilles vor dem Flug von Hamburg nach Innsbruck. «Und mit der Passagierzahl von knapp 100 Leuten heute könnten wir da ganz knapp an das maximal mögliche Landegewicht kommen. Deshalb müssen wir da mal etwas schauen und rechnen.»

Warum nur der Kapitän landen darf

Die ganze Cockpitcrew braucht für die Landung in Innsbruck eine spezielle Schulung im Simulator. Landen darf aber nur der Kapitän oder die Kapitänin. Das liege gar nicht mal so sehr am fliegerischen Können, so Airbus-A319-Kapitän Achilles, sondern auch an der Sicht.

«Man sieht von der linken Seite im Zweifelsfall - zum Beispiel für den Fall des Go-Arounds - deutlich besser, wo man lang fliegt», sagt Achilles. Die Verantwortlichkeit sei ebenfalls wichtig. «Und in diesem Fall hat der Gesetzgeber gesagt, der Kapitän soll das fliegen.»

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Fotos vom Airbus-A319-Flug von Hamburg nach Innsbruck mit Kapitän Alexander Achilles und Kopilot Lars Siempelkamp. Ein Klick aufs Foto öffnet die Galerie im Großformat. Teil 1 des Podcasts hören Sie hier:

Mehr zum Thema

Winglet einer 737 Max von Sun Express: Das Modell bekommt bald in Europa grünes Licht.

Was Sun Express bei Boeing aktuell «wirklich Sorge» macht

Aletta von Massenbach: Von Fraport zum BER.

«Über Air Berlin brauchen wir leider nicht mehr zu sprechen»

Ein Besuch auf der Baustelle des Terminal 3 am Flughafen Frankfurt.

Wie am Flughafen Frankfurt das Terminal 3 entsteht

Airbus A320 von Afriqiyah Airways: Von ehemals acht Maschinen ist noch ein Airbus einsatzbereit.

Bei Kämpfen beschädigt: Afriqiyah Airways verkauft zwei Airbus A320 und einen A330

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies