Gemini Paraglider Capsule Wie Raumkapseln fast wie Flugzeuge landen sollten

Ein bisschen wie ein Flugzeug: In den 1960er-Jahren erwog die Nasa, eine Raumkapsel nach der Rückkehr aus dem All mit Rädern auf einer Landebahn landen zu lassen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Das Gemini-Programm war das zweite bemannte Raumfahrtprogramm der USA. Zu Beginn des Programmes 1961 erwog die Nasa, die Zwei-Mann-Raumkapsel nach ihrer Rückkehr aus dem All auf einer Landebahn landen zu lassen, anstatt mit Fallschirmen im Meer.

Gelingen sollte dies zum einen durch einen aufblasbaren Gleitschirmflügel, den der Nasa-Wissenschaftler Francis Rogallo erfunden hatte. Sowie zu anderen durch ein Fahrwerk mit Rädern oder alternativ Kufen. Zwei Testkapseln wurden gebaut und insgesamt acht Mal - mit bereits ausgebreitetem Schirm - von Sikorsky-Hubschrauber abgelassen.

Vorläufer des modernen Hängegleiters

1975 wurden die Testkapseln, TTV-1 und TTV-2, von der Nasa an die Forschungs- und Bildungseinrichtung Smithsonian übergeben, die Museen betreibt. Die TTV-1 ist heute im National Air and Space Museum zu sehen. Das schreibt in der aktuellen Ausgabe seiner Zeitschrift Air & Space Quarterly: «Obwohl das System nie zur Bergung eines bemannten Raumschiffs eingesetzt wurde, erwies es sich als nützlich bei der Entwicklung alternativer Landetechniken – und der Rogallo-Flügel war ein Vorläufer des modernen Hängegleiters.»

Zwei Videos - eines steht oben, eines unten - zeigen die TTV-1 und die TTV-2 und ihre Funktionsweise und Geschichte.

Mehr zum Thema

So sieht das Blended Wing Body-Flugzeug von Jet Zero aus. Es soll 2030 eingeführt werden.

Easyjet hat Interesse an neuem Jet, der von der Nasa gefördert wird

Wassersalut nach der letzten Mission der DC-8 der Nasa: Das Flugzeug ...

Nach Asien-Mission geht die 55-jährige Douglas DC-8 in Rente

N837NA: Die Boeing 737 wird zum Vomit Comet.

Nicht einmal die Nasa kennt alle Geheimnisse ihrer neuen Boeing 737

ticker-nasa

Nasa bereitet zweiten Flug des Überschalljets Lockheed Martin X-59 Quesst vor

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies