Der Airbus A321 mit dem Kennzeichen D-AEUC: Wurde umgebaut ...

In München gelandetWie Lufthansas erster A321-Frachter nach Deutschland kam

Lufthansa Cargo nutzt bisher nur große Frachtflugzeuge. Am Sonntag ist nun der erste Airbus-A321-Umbaufrachter für die Airline in Deutschland angekommen.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Es ist eine Premiere. Am Sonntag (30. Januar) landete Lufthansa Cargos erster Kurz- und Mittelstreckenfrachter in Deutschland. Der knapp 14 Jahre alte Airbus A321-200 war zuvor in Singapur von den EFW Elbe Flugzeugwerke vom Passagier- zum Frachtjet umgebaut worden.

Die Maschine, die das Kennzeichen D-AEUC trägt, war zuvor für Niki und Laudamotion als OE-LES unterwegs, dann für Eurowings. Künftig wird der Airbus A321 P2F (die Abkürzung steht für Passenger to Freighter) von Lufthansa Citylinie im Auftrag für Lufthansa Cargo fliegen.

In vier Etappen nach München

Die Reise nach Deutschland hatte vier Etappen. Am Samstag (29. Januar) flog der A321 P2F vom Flughafen Singapur Seletar zuerst nach Colombo auf Sri Lanka. Noch am selben Tag ging es weiter nach Muscat im Oman. Am Sonntag reiste die Maschine dann nach Larnaca auf Zypern und von dort aus schließlich weiter nach München, wo sie am Abend landete.

Die D-AEUC wird in Frankfurt stationiert und soll in den kommenden Wochen den Betrieb aufnehmen. Später wird sie Gesellschaft bekommen von der D-AEUA, einem zweiten A321-Umbaufrachter, der derzeit noch in Singapur umgebaut wird. Beide Flugzeuge gehören mittlerweile nicht mehr dem Lufthansa-Konzern selber, sondern der Leasingfirma BBAM.

Kunden aus dem Online-Handel

Die A321-Umbaufrachter können jeweils bis zu 28 Tonnen Güter transportieren. Lufthansa möchte mit ihnen schnelle innereuropäische Verbindungen bedienen. «Neben Spediteuren, Integratoren und Postgesellschaften werden E-Commerce-Anbieter Kunden für dieses Angebot sein», so Lufthansa-Cargo-Chefin Dorothea von Boxberg.

Es werden die ersten kleineren Frachter, die Lufthansa Cargo einsetzt. Bisher besteht die Flotte lediglich aus den großen Boeing 777 F.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie die D-AEUC als Passagier- und als Frachtjet.

Mehr zum Thema

Der Airbus A321 vor seiner Abreise nach Asien: Umbau in Singapur.

Jetzt wird Lufthansa Cargos zweiter Airbus A321 umgebaut

Airbus A321 mit dem Kennzeichen D-ABCG von Air Berlin im Jahr 2013: Wird jetzt zum Lufthansa-Frachter.

Lufthansas A321-Frachter flogen einst für Air Berlin und Niki

Airbus A321 von Lufthansa: Jetzt auch gefragt als Frachtflieger.

Lufthansa Cityline betreibt bald zwei A321-Umbaufrachter

ticker-airbus-helicopters

Frankreich bestellt Minidrohnen-System von Airbus für Marine

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack