Airbus A321 von Lufthansa: Jetzt auch gefragt als Frachtflieger.

Ab 2022Lufthansa Cityline betreibt bald zwei A321-Umbaufrachter

Lufthansa Cargo wird Fracht auch auf kurzen Strecken transportieren. Dazu beschafft sie zwei Airbus-A321-Umbaufrachter und setzt auf Cockpitcrews von Lufthansa Cityline.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Mitte Juni kündigte Carsten Spohr eine Expansion im Frachtgeschäft an. «Wir schauen uns sogar den Kurzstrecken-Cargo-Markt an», sagte der Lufthansa-Chef. Obwohl Spohr keine Details nannte, war klar: Als Fluggerät wären umgebaute A321 eine gute Option. Denn Lufthansa hat etliche ältere der Flieger in der Flotte, die sie zu Frachtern umrüsten könnte.

Nun steht fest, dass es wirklich A321 werden. Zunächst werden zwei A321-Passagierjets zu Frachtern umgebaut und ab Anfang 2022 für Lufthansa Cargo fliegen. Sie erhalten große Frachttüren, damit auch auf dem Hauptdeck der Transport von Containern ermöglicht wird. «Diese Flugzeuge werden von Lufthansa Cityline im Auftrag von Lufthansa Cargo betrieben», teilt der Konzern mit und bestätigt damit einen Bericht des Portals Aero.de.

Flieger werden extern beschafft

Allerdings erklärte ein Lufthansa-Cargo-Sprecher gegenüber aeroTELEGRAPH, dass die beiden Flugzeuge nicht aus der Flotte der Lufthansa-Gruppe kommen. Man werde die A321 am Markt beschaffen. Ob Kauf oder Leasings geplant ist, ließ der Sprecher offen. Auch einen Grund für die externe Beschaffung nannte er nicht.

Die beiden Airbus A321 PF2 (Passenger to Freight) werden in Frankfurt stationiert. «Lufthansa Cargo möchte im Ecommerce-Segment Kunden schnelle innereuropäische Verbindungen anbieten», sagt Lufthansa-Cargo-Chefin Dorothea von Boxberg. Mit den umgerüsteten A321 begegne man der steigenden Nachfrage in diesem Segment.

Bis zu 28 Tonnen Fracht

«Mit dem gewählten Flugzeugmuster können 28 Tonnen pro Flug transportiert werden, also erheblich größere Frachtmengen als in den Bellies der Kurzstreckenmaschinen», so von Boxberg weiter. Die Reichweite beträgt 3500 Kilometer. Neben Spediteuren, Integratoren und Postgesellschaften soll auch Ecommerce-Anbieter Kunden für das Angebot sein.

Mehr zum Thema

Boeing 777F von Lufthansa Cargo: Bald in Gesellschaft kleinerer Jets?

Lufthansa Cargo liebäugelt mit Kurzstrecken-Frachtern

Airbus A321 P2F beim Erstflug in Januar in Singapur.

Ganz besonderer Airbus A321 tritt seinen Dienst an

So soll die neue Bombardier CRJ 900 daherkommen: Global Reach Avation baut mit dem Jet aus.

Charterairline holt sich CRJ 900 von Lufthansa Cityline

ticker-airbus-konzern-

Frankreich lässt neue Airbus-Drohne für Marineeinsatz zu

Video

Business Class Centre Seats
Teilweise wird sie in Airbus A350-900 und A350-900 ULR nachgerüstet, ganz kommt sie später in der Boeing 777-9 zum Einsatz: die neue Langstreckenkabine von Singapore Airlines. Wir zeigen, was das neu vorgestellte Produkt ausmacht.
Peter Pfänder
Peter Pfänder
Die ehemalige D-AICD: Sie hat ihren Standplatz verlassen.
Seit Anfang 2022 steht am Flughafen Düsseldorf ein ehemaliges Condor-Flugzeug. Nun wurde der 28 Jahre alte Airbus A320 von seiner Position weggeschleppt. Denn der geheimnisvolle Eigentümer lässt prüfen, ob der Jet wieder abheben kann.
Timo Nowack
Timo Nowack
Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies