Unbefugten Zutritt verboten: Gesperrte Passagiere werden weit vor der Tür abgefangen.

Bann von FluggästenWenn Fluglinien Passagiere lebenslang sperren

Nicht nur Airlines selbst stehen auf Schwarzen Listen, sondern auch Passagiere. Über die Sperrung von unliebsamen Personen sprechen die Fluggesellschaften nicht gerne.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Es ist ein Brief ohne Nettigkeiten. «All Ihre zukünftigen Versuche, mit den Fluggesellschaften unserer Gruppe zu reisen, werden unterbunden», teilte Lufthansa einem amerikanischen Mann kürzlich schriftlich mit. Der Passagier habe zuvor während sechs Jahren über zwanzig Klagen wegen Verspätungen und Gepäckschäden gegen Swiss, Lufthansa und Austrian Airlines eingereicht. «Es ist offensichtlich, dass damit die Basis unserer Geschäftsbeziehung nachhaltig zerstört ist», argumentiert die Lufthansa gegenüber dem Fluggast weiter, so die Wirtschaftspublikation Handelszeitung.

Gesperrt auf Lebenszeit - das gibt es tatsächlich. Man könne Reisende von Flügen ausschließen, «wenn diese gegen die Sicherheitsvorschriften an Bord verstoßen», bestätigt eine Sprecherin von Air Berlin. Sie ergänzt aber: «Dabei handelt es sich um Einzelfälle». Viel konkreter werden Fluggesellschaften allgemein nicht, wenn man sie auf ihre Sperr-Politik anspricht. «Wir sprechen nicht über unsere Vorkehrungen zum Schutz der Sicherheit unserer Passagiere und Mitarbeitenden», betont etwa eine Sprecherin von American Airlines.

Klagen alleine reicht kaum für eine Sperre

Schweigsam zeigt sich auch Lufthansa. Zum konkreten Fall des gesperrten Amerikaners will sie gar nichts sagen. Nur so viel ergänzt ein Sprecher der deutschen Fluglinie: «Es braucht schon mehr, damit man gesperrt wird als nur mehrere Klagen». Aber was?

Die Kriterien sind nicht nur von Fluglinie zu Fluglinie verschieden, sie sind auch nirgends öffentlich festgehalten. Klar ist, dass die Airline sich beziehungsweise ihre Mitarbeitenden in ihrer Sicherheit bedroht sehen muss, bis sie einen Bann gegen eine Person ausspricht. Eine große Chance hat also jemand, der gegenüber einem Crewmitglied handgreiflich wird.

«Wir werden Sie vermissen»

Auch Versuche, auf illegale Weise an Tickets zu kommen, werden umgehend geahndet. Dauermotzer werden aber durchaus auch teilweise gesperrt, wie ein Beispiel von Southwest zeigt. Der ehemalige Chef Herbert Kelleher schrieb einer Passagieren, die mit nichts zufrieden war, einmal: «Liebe Frau ... Wir werden Sie vermissen. In Liebe, Herb.»

Mehr zum Thema

ticker-lufthansa

Lufthansa setzt Verbindung Frankfurt - Turin im Sommer 2027 aus

ticker lufthansa group

Lufthansa Group benennt Green Fare um

Beschädigter Reifen, spuren und zerstörte Lampen: Ein Airbus A380 von Lufthansa setzte in München zu früh auf.

Sieben Reifen kaputt, drei Lichter zerstört: Warum Lufthansas Airbus A380 vor der Piste landete

ticker-lufthansa

Schlichtung zwischen Lufthansa und Pilotengewerkschaft gescheitert

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack