Unbefugten Zutritt verboten: Gesperrte Passagiere werden weit vor der Tür abgefangen.

Bann von FluggästenWenn Fluglinien Passagiere lebenslang sperren

Nicht nur Airlines selbst stehen auf Schwarzen Listen, sondern auch Passagiere. Über die Sperrung von unliebsamen Personen sprechen die Fluggesellschaften nicht gerne.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Es ist ein Brief ohne Nettigkeiten. «All Ihre zukünftigen Versuche, mit den Fluggesellschaften unserer Gruppe zu reisen, werden unterbunden», teilte Lufthansa einem amerikanischen Mann kürzlich schriftlich mit. Der Passagier habe zuvor während sechs Jahren über zwanzig Klagen wegen Verspätungen und Gepäckschäden gegen Swiss, Lufthansa und Austrian Airlines eingereicht. «Es ist offensichtlich, dass damit die Basis unserer Geschäftsbeziehung nachhaltig zerstört ist», argumentiert die Lufthansa gegenüber dem Fluggast weiter, so die Wirtschaftspublikation Handelszeitung.

Gesperrt auf Lebenszeit - das gibt es tatsächlich. Man könne Reisende von Flügen ausschließen, «wenn diese gegen die Sicherheitsvorschriften an Bord verstoßen», bestätigt eine Sprecherin von Air Berlin. Sie ergänzt aber: «Dabei handelt es sich um Einzelfälle». Viel konkreter werden Fluggesellschaften allgemein nicht, wenn man sie auf ihre Sperr-Politik anspricht. «Wir sprechen nicht über unsere Vorkehrungen zum Schutz der Sicherheit unserer Passagiere und Mitarbeitenden», betont etwa eine Sprecherin von American Airlines.

Klagen alleine reicht kaum für eine Sperre

Schweigsam zeigt sich auch Lufthansa. Zum konkreten Fall des gesperrten Amerikaners will sie gar nichts sagen. Nur so viel ergänzt ein Sprecher der deutschen Fluglinie: «Es braucht schon mehr, damit man gesperrt wird als nur mehrere Klagen». Aber was?

Die Kriterien sind nicht nur von Fluglinie zu Fluglinie verschieden, sie sind auch nirgends öffentlich festgehalten. Klar ist, dass die Airline sich beziehungsweise ihre Mitarbeitenden in ihrer Sicherheit bedroht sehen muss, bis sie einen Bann gegen eine Person ausspricht. Eine große Chance hat also jemand, der gegenüber einem Crewmitglied handgreiflich wird.

«Wir werden Sie vermissen»

Auch Versuche, auf illegale Weise an Tickets zu kommen, werden umgehend geahndet. Dauermotzer werden aber durchaus auch teilweise gesperrt, wie ein Beispiel von Southwest zeigt. Der ehemalige Chef Herbert Kelleher schrieb einer Passagieren, die mit nichts zufrieden war, einmal: «Liebe Frau ... Wir werden Sie vermissen. In Liebe, Herb.»

Mehr zum Thema

ticker-lufthansa

Gewerkschaft meldet hohe Beteiligung der Pilotinnen und Piloten bei Lufthansa-Streik

Boeing 787 von Austrian Airlines: Die Flotte wird wachsen.

Austrian Airlines‘ dritter Dreamliner verspätet sich

ticker-lufthansa

Lufthansa veröffentlicht Sonderflugplan für Pilotenstreik

ticker-lufthansa

Lufthansa kritisiert Streikaufruf der Pilotinnen und Piloten

Video

air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack
Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil