Die neue First Class von Swiss besitzt eine große Suite.

Swiss SensesWas Swiss auf der Langstrecke neben den Sitzen verbessern will

Die Langstreckenflugzeuge der Lufthansa-Tochter bekommen neue Sitze. Doch Swiss will viel mehr bieten als nur neue Sitze - alle Sinne der Reisenden sollen angesprochen werden.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

14 Sitzoptionen gibt es bei Lufthansa in der neuen Allegris-Kabine, die ab 2023 nach und nach in den Langstreckenflugzeugen eingebaut wird. Kundinnen und Kunden sollen so die genau auf sie zugeschnittenen Angebote buchen können. Auch die Langstreckenflugzeuge der Schwesterairline Swiss erhalten zwischen 2025 und 2027 ein neues Interieur.

Die basiert zwar auf Allegris. Doch Swiss-Kommerzuchef Tamur Goudarzi Pour ist wichtig, dass es bei Swiss Senses, wie das neue Kabinenkonzept heißt, um mehr gehe als um die neuen Sitze. Man definiere sich über ein ganz eigenes«holistisches Konzept» für das Kundenerlebnis, sagt er. Die Sitze seien ein Teil davon, doch man werde noch viel mehr verbessern.

Alles auf Swiss zugeschnitten

«Das Erlebnis der personalisierten Erfahrung mit allen Sinnen auf der gesamten Reisekette beginnt bereits am Boden mit verschiedenen Services und wird an Bord fortgeführt», so Goudarzi Pour. Das Design des Grundmodells der Sitze sei gleich wie bei Lufthansa, doch die Texturen und verwendeten Materialien seien auf das Swiss-Konzept zugeschnitten, so der Manager. «Auch die Bordküchen, die Waschräume, das Lichtkonzept und andere Elemente werden nach Vorgaben von Swiss entwickelt.»

Das Senses-Konzept soll - wie der Name schon erahnen lässt - alle Sinne der Reisenden von Swiss ansprechen. Doch was heißt das konkret?

Sehen:

Was man sieht, sind die Farben der Kabine: Bordeauxrot, Beige, Anthrazit, Brauntöne - die Farben soll ein Gefühl von Geborgenheit und Ruhe vermitteln. Zudem kündigt Swiss auch in allen Reiseklassen ein Lichtkonzept an, welches das sogenannte Human Centric Lighting bietet. Das soll Fluggästen helfen, die Auswirkungen des Jetlag zu reduzieren.

Fühlen: 

Bei der Auswahl von Stoffen und Kabinenmaterialien hat sich Swiss von der Natur inspirieren lassen. Alles soll sich angenehm anfühlen und ebenfalls das Wohlbefinden an Bord steigern.

Schmecken:

Auch das Essen an Bord wird überarbeitet. Da stecke man aber noch mitten in der Entwicklung. «Die Serviceprozesse und auch das kulinarische Konzept sind natürlich essenziell», so Goudarzi Pour. «Diese Elemente werden derzeit weiterentwickelt, auch in Zusammenarbeit mit den Kund:innen und den Crews, die dabei eine wichtige Rolle einnehmen.»

Riechen:

Gemeinsam mit dem lokalen Unternehmen Soeder hat Swiss für die First Class einen Duft namens Foerst entwickelt. «Dieser besteht aus hochwertigen natürlichen Produkten und wird in der Schweiz hergestellt», so Goudarzi Pour. Auch für die anderen Bereiche arbeite man an Konzepten.

Hören:

Akustisch herrscht beim Fliegen oft der Sound der Triebwerke vor - für Luftfahrtfans zumindest sicherlich auch entspannend. Doch Swiss geht es um mehr. Die hörbaren Elemente seien ein weiteres Modul bei der Entwicklung von Swiss Senses. Dabei gehe es um Musik, um Geräusche, aber ganz klar auch um Stille.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie, wie es in der neuen Swiss-Kabine aussehen wird. Wenn Sie auf ein Bild klicken, öffnet sich die Galerie im Großformat.

Mehr zum Thema

Lufthansa baut neue Sitze in die Economy Class ihrer neuen Langstreckenflugzeuge.

Lufthansa bringt 14 verschiedene Sitzarten in neuer Kabine

Im Airbus A350: Premium Economy der neuen Swiss-Senes-Kabine.

Swiss schickt Airbus A350 mit neuer Senses-Kabine auf eine weitere Langstrecke

Airbus A220 von Air Baltic: Wie viele der Jets fliegen im kommenden Sommer noch für Lufthansa Group?

Für Air Baltic wird die Luft bei der Lufthansa-Gruppe immer dünner

Airbus A350-900 von Swiss: Die Wanderlust-Lackierung bleibt länger.

Airbus A350 von Swiss fliegt länger in der Wanderlust-Sonderbeklebung

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack