ITA-Airways-Jet, noch in Alitalia-Farben, in Mailand-Linate: EU-Kommission fordert mehr.

EU-ForderungenWas Lufthansa für die ITA-Übernahme noch bieten muss

Für den Einstieg bei ITA Airways muss der deutsche Luftfahrtkonzern den EU-Wettbewerbshütern heute weitere Zugeständnisse präsentieren. Kernpunkte für Lufthansa sind Slots in Mailand-Linate und Nordamerika-Routen.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Die Lufthansa-Gruppe hat der EU-Kommission mehrmals Zugeständnisse für den Einstieg bei ITA Airways vorgelegt. Doch die reichten jeweils nicht aus. Wie die Zeitung Corriere Della Sera berichtet, endet für den deutschen Luftfahrtkonzern am Dienstag (21. Mai) die Frist, erneut nachzubessern.

Aus drei verschiedenen Quellen erfuhr das Blatt, was die EU-Kommission erwartet. Demnach sind Lufthansa und ITA Airways bisher bereit, 11 bis 12 Prozent ihrer Slots am Flughafen Mailand-Linate abzugeben. Die Wettbewerbshüter fordern dagegen die Aufgabe von 30 Prozent der Zeitnischen für Starts und Landungen.

Die Langstrecke und die Partner

Insgesamt soll die EU-Kommission zu Beginn 39 Routen als problematisch angesehen haben. Mittlerweile sei für 22 dieser Strecken eine Lösung gefunden worden, für 17 noch nicht. Bei zwölf geht es Kurzstrecken ab Mailand-Linate/Rom-Fiumicino nach Zentraleuropa und bei fünf um Langstrecken ab Rom-Fiumicino nach Nordamerika.

Die Langstrecke soll auch das größte Problem für die Lufthansa-Gruppe sein. Sie fliegt zwar nicht selber von Italien nach Nordamerika, aber ihre Joint-Venture-Partner United Airlines und Air Canada bieten Italien-Flüge an. Doch weder wird ITA ihre Transatlantik-Routen einstellen, noch wird Lufthansa aus dem Joint Venture austreten.

Wie eine Lösung aussehen könnte

Die Lösung könnte daher laut den Corriere-Quellen sein: Lufthansa verzichtet für einige Jahre auf ihre Einnahmen aus den Italien-Strecken des Joint Ventures - oder auf die Einnahmen aus den Nordamerika-Flügen von ITA Airways. Im zweiten Fall wären das laut Berechnungen des Blattes im vergangenen Jahr rund 205 Millionen Euro gewesen, die Lufthansa bei ITA entgehen würden, basierend auf dem für den Start geplanten Einstieg der Deutschen mit 41 Prozent bei der italienischen Airline.

Mehr zum Thema

Flieger von Air Dolomitin in mailand-Linate: Die Lufthansa-Gruppe muss am Flughafen Federn lassen.

Easyjet eilt Lufthansa in Sachen ITA Airways zu Hilfe

Lufthansa macht Zugeständnisse für ITA-Einstieg - aber offenbar noch nicht genug

Lufthansa macht Zugeständnisse für ITA-Einstieg - aber offenbar noch nicht genug

ITA Airways schrieb 2023 operativ Gewinn und gibt sich für 2024 zuversichtlich

ITA Airways schrieb 2023 operativ Gewinn und gibt sich für 2024 zuversichtlich

first airbus a321 neo moulding in toulouse

EU und USA einigen sich auf Zollsatz - Airbus und Co. können aufatmen

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies